Euria basiert auf verschiedenen Open-Source-Modellen, die je nach Art der Anfrage kombiniert werden. Aktuell kommen Modelle wie Mistral, Qwen und Whisper für Audioverarbeitung zum Einsatz, heisst es in einer Mitteilung. Das Unternehmen testet laufend neue Modelle. Auch die Entwicklung des ETH-Modells Apertus werde verfolgt.
Die Verarbeitung von Anfragen sowie Speicherung und Hosting erfolgen ausschliesslich in Infomaniak-Rechenzentren in der Schweiz. Das Unternehmen gibt an, keine externen Anbieter einzubinden und keine Daten ins Ausland zu transferieren. Unterhaltungen werden verschlüsselt.
Infomaniak nutzt die Daten nach eigenen Angaben nicht für das Training von KI-Modellen oder die Erstellung von Nutzerprofilen. Die Anwendung verfügt über einen Modus ohne Speicherung von Daten.
Die Abwärme wird in das Genfer Fernwärmenetz eingespeist, so Infomaniak. Das Rechenzentrum liefert bei Volllast genügend Energie, um im Winter 6000 Wohnungen des Typs Minergie-A zu beheizen. Die Wärmenutzung verhindert nach Angaben des Unternehmens die Verbrennung von rund 3600 Tonnen CO₂-Äquivalent Erdgas pro Jahr. (pd/spo)

