11.02.2013

Internet

Papst-Rücktritt löst Reaktionswelle aus

Der Begriff "pope" wurde im Laufe des Tages in fast 450'000 Twitternachrichten verwendet.

Die Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. schlug auch im Internet ein wie ein Blitz. Auf dem Sozialen Netzwerk Twitter wurde das Thema innerhalb kürzester Zeit von tausenden Nutzern aufgegriffen. Der Papst hatte am Montag seinen Rücktritt zum 28. Februar angekündigt. Das teilte er in einer lateinischen Erklärung mit. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Innerhalb von einer halben Stunde nach den ersten Meldungen war bereits der Eintrag zu Benedikt XVI. im Online-Lexikon Wikipedia um die Ankündigung ergänzt.

Mehr als 5000 Nachrichten mit dem Begriff "Papst" liefen innerhalb weniger Stunde über das Soziale Netzwerk Twitter, die englische Übersetzung "Pope" wurde dem Analysedienst Topsy zufolge im Laufe des Tages in fast 450'000 Twitternachrichten verwendet.

Der Papst selber schwieg auf Twitter zu der Debatte. Obwohl der Vatikan erst Anfang Dezember mehrere Twitterprofile in verschiedenen Sprachen eingerichtet hatte, wurde am Montag zunächst keine offizielle Nachricht auf diesem Wege verbreitet. (sda)


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