03.04.2012

Google

Portal für Kunstwerke erweitert

Musée Olympique als erstes Schweizer Museum dabei.

Vor einem Jahr hat Google ein Projekt gestartet, um Kunstwerke aus Sammlungen und Häusern online zugänglich zu machen. Als erstes Schweizer Museum ist das Musée Olympique in Lausanne auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Es zeigt über 100 Ausstellungsstücke. Neu hat das "Google Art Project" auch drei österreichische Vertreter mit im Angebot. Das Kunsthistorische Museum (KHM), die Albertina sowie das Leopold Museum finden sich seit Dienstag auf der Liste von weltweit 151 Museen und Galerien aus 41 Ländern, die ausgewählte Werke hochauflösend zugänglich machen.

Insgesamt lassen sich mit dem Dienst mittlerweile mehr als 30'000 Kunstwerke in mehreren Zoomstufen in hoher Auslösung betrachten. Für einige Häuser gibt es auch ein Interface, das an den Strassen-Panorama-Dienst Street View erinnert und die Räumlichkeiten in einer 3D-Darstellung erkunden lässt. Neue Museen aus Deutschland sind etwa die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, darunter auch das Grüne Gewölbe, das Museum Kunstpalast in Düsseldorf und drei Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin: das Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett. In Frankreich ist jetzt das Pariser Musee d'Orsay hinzugekommen, nicht aber der Louvre, der ein eigenes Digitalisierungsprojekt betreibt. (sda)


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