Die Digital-Marketing-Agentur Digital Leverage hat zwischen Juli und September 2025 eine Benchmark-Studie zur Optimierung für KI-gestützte Suchmaschinen durchgeführt. Insgesamt 273 Marketingverantwortliche aus der Schweiz nahmen an der Umfrage teil, von denen 237 in die Auswertung einflossen. In die Analyse wurden bewusst nur Unternehmen einbezogen, für welche die organische Suche eine mittlere bis hohe Priorität hat.
32 Prozent der befragten Unternehmen verzeichnen bereits Klickrückgänge durch KI-generierte Suchergebnisse, wie es in der Studie heisst. 21,5 Prozent berichten von einem deutlichen Rückgang, während rund 13 Prozent einen Anstieg der Klicks verzeichnen. Rund 32 Prozent bemerken noch keine Veränderungen. Der Rückgang fällt in der Schweiz damit moderater aus als in den USA, wo Studien einen durchschnittlichen Klickrückgang von rund 34 Prozent zeigen.
Nur etwa 7 Prozent der befragten Unternehmen haben eine klare LLMO- oder GEO-Strategie implementiert. Rund 43 Prozent verfügen über eine teilweise Strategie ohne vollständige Umsetzung, während 50 Prozent keine Strategie haben. Trotzdem setzen bereits mehr als zwei Drittel erste Massnahmen um: 40 Prozent optimieren Content für Large Language Models, 36 Prozent nehmen technische Anpassungen vor und 34 Prozent betreiben AI-Monitoring. Digital-PR-Massnahmen zur Steigerung der netzwerkbasierten Sichtbarkeit werden erst von rund 17 Prozent genutzt.
Als grösste Herausforderungen nennen die Befragten fehlende interne Ressourcen (46 Prozent), Unklarheit bei der Priorisierung (43 Prozent) und mangelndes Fachwissen (35 Prozent). Rund 27 Prozent geben an, kein Budget für LLMO-Initiativen zu haben.
Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt kein dediziertes Tool für AI-Monitoring. Bei den genutzten Tools führt Sistrix AIO-Tracking mit 12 Prozent, gefolgt von Ahrefs Brand Radar (rund 6 Prozent) und Peec AI (4 Prozent). 11 Prozent setzen auf eigene Lösungen.
Für 2026 planen 21 Prozent der Unternehmen einen Budgetausbau für LLMO und GEO, während 43 Prozent das Budget stabil halten wollen. Rund ein Drittel war zum Zeitpunkt der Befragung noch unsicher. (pd/cbe)

