Die Beschuldigte Melanie S. tritt gemäss 20 Minuten seit Jahren in den sozialen Medien auf und gibt vor, sich für Kinder in Gaza einzusetzen. Gleichzeitig soll sie jedoch gegen Israel hetzen und Menschen bedrohen. Eberhard reichte Anzeige wegen Drohung und Darstellung von Gewalt ein, nachdem S. auf Instagram ein Bild eines schwer verletzten Kleinkindes geteilt und dazu geschrieben hatte: «Schöne Grüsse an Herrn Eberhard vom Blick. Irgendwann ist das Ihre Tochter.»
Auch Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds, erstattete Anzeige gegen S. auf Grundlage der Antirassismus-Strafnorm. Beide erhielten kürzlich Post von der Bundesanwaltschaft: Diese ermittelt seit dem 16. September 2024 wegen Verdachts auf Unterstützung einer Terrororganisation gegen die Frau. Die Untersuchung wird nun mit den Strafanzeigen von Eberhard und Kreutner zusammengeführt, wie 20 Minuten berichtete.
Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung. (cbe)

