Der Schweizer Dokumentarfilm «Mein Avatar und Ich» von Daniel von Aarburg und Patrick M. Müller (Docmine Productions) begleitet den Schauspieler Bastian Inglin bei einem offenen Experiment mit Forschern aus dem Team von ETH-Professor Markus Gross.
Rekonstruiert werden Gesicht, Stimme und Mimik – aber auch Charakterzüge und biografische Details. Im Verlauf des Experiments stellt sich die Frage, ob der digitale Avatar schöner, souveräner und kontrollierter sein könnte als das Original – und ob Inglin sich damit sogar virtuell unsterblich machen will.
Der Film fragt, was es bedeutet, das digitale Ich zu verbessern, und wie stark KI-basierte Technologien bereits in die Vorstellung des Selbstbilds eingreifen. Die Erstausstrahlung auf SRF 1 findet am Sonntag, 12. April 2026, um 22.45 Uhr statt. Der Film ist bereits auf Play SRF abrufbar. (pd/cbe)
Credits
Autoren: Daniel von Aarburg und Patrick M. Müller; Kamera: Simon Usteri, Florentin Erb, Loris Bosco; Schnitt: Florentin Erb; Redaktion SRF: Barbara Frauchiger, Urs Augstburger; Produzent: Patrick M. Müller; Gefördert von: Aargauer Kuratorium, Kanton Zug und Swisslos, Kulturförderung Kanton Graubünden, Teleproduktions-Fonds, Ernst Göhner Stiftung; Produktion: Docmine Productions AG, Zürich, in Koproduktion mit SRF; Produktionsjahr: 2026.

