Künftig sollen 1000 bis 1400 Mitarbeitende in den Niederlanden beziehungsweise in Lettland tätig sein, wie die Titel von CH Media schreiben. Heute seien es zwischen 600 und 800 Beschäftigte. Ein grosser Teil des Ausbaus im Ausland dürfte demnach auf Kosten von Stellen in der Schweiz geschehen.
Eine Swisscom-Sprecherin habe von «gewissen Aufgaben in der IT-Entwicklung» gesprochen, die verlagert würden. Grund sei die «kontinuierliche Kostenoptimierung». Die Swisscom plane, die Verlagerung über die natürliche Fluktuation zu steuern, sagte die Sprecherin zu CH Media.
Auch die Post hat angekündigt, IT-Stellen im Ausland zu besetzen. Bis 2030 sollen 200 Stellen in Portugal geschaffen werden (persoenlich.com berichtete). An ihrem IT-Standort in Lissabon verfüge die Post über einen viel grösseren, internationalen Talent-Pool, so die Begründung. (sda/spo)

