16.09.2026

Digitalswitzerland

Weckruf zur digitalen Infrastruktur

Am Mittwoch haben sich in Bern rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen. Im Zentrum standen Forderungen an das Parlament, Gelder für zentrale Digitalprojekte in den laufenden Budgetberatungen nicht zu kürzen. Die Bilder.
Digitalswitzerland: Weckruf zur digitalen Infrastruktur
SRG-Generaldirektorin Susanne Wille und Ringier-CEO Marc Walder am Digitalswitzerland Forum 2026. (Bilder: Michelle Alexis Reber)

Ein Jahr vor dem «Global AI Summit 2027» in Genf hat die Dachorganisation der Digitalwirtschaft am Mittwoch in Bern rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft versammelt. Im Zentrum stand ein Appell von Digitalswitzerland-CEO Franziska Barmettler ans Parlament, Investitionen in die elektronische Identität, in Datenstandards und in die Digitalisierung des Gesundheitswesens in den laufenden Budgetberatungen zu sichern. «Die Sicherung von Investitionen in fundamentale digitale Infrastrukturen (…) ist nicht verhandelbar», liess sie sich zitieren. Laut Mitteilung sind bisher über 180 Millionen Franken in die E-ID und die Vertrauensinfrastruktur Swiyu geflossen. Einen konkreten Betrag für die Budgetdebatte nannte die Organisation nicht.

Bundesrat Albert Rösti äusserte sich am Forum zur Regulierung von künstlicher Intelligenz. Er warnte vor einer zu strengen Gesetzgebung: «Quer über alles ein sehr strenges Gesetz birgt die Gefahr, dass es uns zwar schützt, aber gleichzeitig die Innovation behindert», so der Uvek-Vorsteher.

Weiter präsentierte Digitalswitzerland ein Update zum Swiss AI Action Plan mit 23 Massnahmen sowie Pläne für eine gemeinsam mit der SRG lancierte AI Literacy Campaign, die 2027 über eine Million Personen erreichen soll. SRG-Generaldirektorin Susanne Wille sprach in ihrer Keynote über die Rolle der Medien und des Service public im KI-Zeitalter. (pd/cbe)


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