11.09.2020

Zoom

Zwei-Faktor-Authentifizierung wird eingeführt

Zeitlich begrenzte Codes für Videokonferenz-Teilnehmer sollen die Chats sicherer machen.
Zoom: Zwei-Faktor-Authentifizierung wird eingeführt
Erlebte während der Coronakrise einen Boom: die Videokonferenz-Anwendung Zoom. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Die US-Videokonferenz-App Zoom verfügt ab jetzt über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle User-Accounts. Anwender müssen sich nach der Aktivierung des Authentifizierungsprozesses mit einer einmaligen Code ausweisen. Diese Massnahme soll Sicherheitslücken verhindern, um vor allem die Praxis des «Zoombombings» zu bekämpfen, bei der Trolle unerlaubt in fremde Chats einbrechen.

«Die Authentifizierung macht es für Administratoren und Organisationen leichter, Teilnehmer an ihren Konferenzen zu schützen. Die zwei Faktoren sorgen für eine zusätzliche Sicherheitsebene, die Angreifer aufhält, die ein Passwort erfahren oder Zugriff zu den Geräten von Usern erhalten haben», heisst es von Zoom.

Anwender müssen bei der Identifizierung einen Code eingeben, den sie entweder per SMS, über einen Anruf, oder über eine Authentifizierungs-App wie beispielsweise «Google Authenticator» erhalten. Jeder spezifische Code kann nur einmalig verwendet werden ist zeitlich begrenzt verfügbar. Administratoren können auch festlegen, welche Konferenzteilnehmer sich auf diese Art ausweisen müssen. Sie können zum Beispiel nur von Usern mit bestimmten Rollen im Video-Chat eine Authentifizierung verlangen.

Zoom erfreut sich in der Corona-Zeit massiver Popularität. Erst im Juli hat die App den ersten Platz bei Downloads im App Store und auf Google Play erreicht. Dennoch kämpft die Anwendung weiterhin mit Probleme bei der Cybersecurity (persoenlich.com berichtete). Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll Konferenzen ab jetzt sicherer machen. (pte/cbe)



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