Er ist eine Ausnahmeerscheinung im Journalismus – Roger Benoit ist ein «Wahnsinniger», wie er sich selbst nicht ohne Stolz bezeichnet. Über 800 Formel-1-Grands Prix hat der Blick-Sportreporter in seiner Karriere vor Ort miterlebt, näher dran als jeder andere Journalist in diesem Sport. Seit rund einem Monat liegt nun sein eigenes Buch vor: «Formel Wahnsinn». Die Vernissage dazu fand am Montagabend im Ringier-Pressehaus in Zürich statt – ein Abend, der ganz im Zeichen seiner Karriere, seiner Geschichten und seiner Weggefährten, wie Ringier in einem Medientext schreibt.
Wo Roger Benoit auftaucht, sind grosse Zahlen und seine legendären Zigarren nicht weit: 826 Grands Prix hat er bisher vor Ort erlebt. Dafür ist er rund 100 Mal um die Welt gereist. Und dann jene Zahl, die bei der Buchvernissage für Lacher sorgte: Schätzungsweise 100’000 Zigarren hat Benoit in dieser Zeit vernichtet.
Zum Abschluss der Buchpräsentation wird auch Autor Daniel Leu auf die Bühne gebeten. Ein Jahr lang habe er Roger Benoit für das Werk, das nun bereits in der zweiten Auflage gedruckt wird, immer wieder motivieren müssen, erzählt er – kein einfaches Unterfangen. Umso grösser deshalb die Dankbarkeit am Ende dieses Prozesses. Leu richtet sich direkt an Benoit und bringt es mit zwei Worten auf den Punkt: «Danke, Wahnsinniger!» (pd/nil)
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KOMMENTARE
Peter Frey
12.05.2026 10:26 Uhr
12.05.2026 10:26 Uhr
Das Buch ist Adrenalin, es liest sich im Renntempo!
Bravo Roger B., es schildert die atembraubensten Zeiten
des gesamten Automobilrennsports.
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