03.09.2021

Swiss Diversity Award

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner

Zum dritten Mal ist am Samstag im Kursaal Bern die Preisverleihung durchgeführt worden.
Swiss Diversity Award: Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner
Die Gewinner in der Kategorie Entertainment: AdemessiTV. (Bild: Angelina Wegmann)

Am Samstag fand sie statt: Die dritte Swiss Diversity Award Night. Dabei wurden Preise für Diversität und Inklusion verliehen – dies erneut im Kursaal Bern.

Und das sind die Gewinnerinnen und Gewinner:

Art & Education: Verein Wert-Voll

Der Verein Wert-Voll (Hotel/Restaurant Greuterhof, Islikon, Gottlieber Krone) wird ausgezeichnet für sein Engagement für Jugendliche mit persönlichen Einschränkungen, welche keine Lehrstelle finden. der Verein schafft in den eigenen Betrieben betreute Lehrstellen und ermöglicht den Jugendlichen einen regulären Berufs- und Lebensweg. Renato Blättler: «Wir sind überglücklich, dass unsere Engagement nicht nur im Kanton Thurgau, sondern auch über die Kantonsgrenzen hinaus wahrgenommen wird.»

Sport: Basketballer Marco Lehmann

Profi-Basketballer Marco Lehmann gewinnt den Swiss Diversity Award in der Kategorie Sport. «Er ist ein Rollenmodell und Vorbild im Profisport. Er zeigt, dass es im Sport um die Leistung geht und jeder mit dabei sein darf, ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung», so Laudator Bruno Barth.

Disability: Schmuckdesignerin Sophie Mia Willener

Sophie Mia Willener designt Hörgeräte, die sich als Schmuck sehen lassen können und gehört werden. «Can you see me hearing you?» heisst das Projekt der Designerin und Studentin.

Politics: Maya Graf, Ständerätin Grüne BL

Maya Graf wird für Ihr Engagement für Frauen in der Schweiz geehrt. Ihre Forderung nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie, nach einer Elternzeit und Individualbesteuerung, nach griffigen Massnahmen gegen Gewalt und nach Abkehr von Geschlechterstereotypen und -diskriminierung vertritt sie mit Leidenschaft und Engagement.

LGBT+: Schulprojekt ABQ

Die ABQ-Schulbesuche ermöglichen den Jugendlichen eine direkte und offene Begegnung mit queeren Menschen. Mithilfe dieser persönlichen Begegnung entsteht die Gelegenheit zu einem offenen Dialog und dem Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen.

Equality: Verein Zwüschehalt

Der Verein Zwüschehalt betreibt ein Männerhaus und bietet Männern und Kindern Schutz vor häuslicher Gewalt durch Frauen. Im Gegensatz zu Frauenhäusern, müssen die Männerhäuser in den meisten Fällen ohne Subventionen auskommen.

Entertainment: AdemessiTV

AdemessiTV ist ein junger YouTube- und Instagram-Kanal. Der Kanal wird von Jan Löning, Moderator und Video-Creator, und Yanick Proamer, VFX-Artist, geführt. Die beiden sind jetzt mit ihrem Programm schon fast zwei Jahre online. Meistens machen sie kurze Comedy-Videos zu den unterschiedlichsten Themen. Die Videos sind nicht nur lustig, sondern regen zum Nachdenken und einem vertieften Diskurs an.

Allianz Lifetime Award: Doris Gisler Truog

Doris Gisler Truog hat mit ihren Kampagnen und ihrem Engagement massgebend zur Einführung des Frauenstimmrechts und zu mehr Diversität in der Medienwelt beigetragen. Auch mit 93 Jahren ist die Grand Dame der Schweizer Werbung noch lange nicht müde, sich für Gleichberechtigung einzusetzen.

«Mit dem Allianz Lifetime Award möchten wir Frau Gisler Truog für ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Mut auszeichnen. Es braucht Menschen wie sie, die sich für andere stark machen. Auch wir bei der Allianz setzen uns seit Jahren für Diversität und Gleichstellung ein», so Thomas Wegmann, Leiter Marktmanagement, Allianz Suisse.

Stellvertretend für Doris Gisler Truog hat Petra Dreyfus den Award entgegengenommen. Die «Werberin des Jahres 2019» ist ebenfalls eine starke Frau an der Spitze einer grossen Werbeagentur, die sich für Chancengleichheit engagiert, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Motivation der Swiss Diversity Awards

Als Verein verfolgt der Swiss Diversity Award das Ziel, Menschen und Organisationen für ihre Tätigkeit in Sachen Diversität und Inklusion auszuzeichnen. Im Fokus stehen dabei die Anerkennung und Förderung von Chancengleichheit für Menschen von verschiedensten Ethnien, Geschlechtern, sexueller Orientierungen, Hautfarben, nationaler Herkünfte, Alter, Behinderungen oder Religionen. (pd/cbe)



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