05.11.2019

Kurzfilmtage Winterthur

Filmschaffende stellen sich die Zukunft vor

Am Dienstag fällt der Startschuss für die Kurzfilmtage. In Zahlen: 6 Tage, 224 Kurzfilme und 650 Gäste.
Kurzfilmtage Winterthur: Filmschaffende stellen sich die Zukunft vor
Afrikanische RegisseurInnen sorgen mit ihren in der Schweiz produzierten Kurzfilmen für Weltpremieren. (Bild: zVg.)

Die 23. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur feiern heute die Eröffnung. Bis am Sonntag dauert das Festival, das sich ganz dem Kurzfilm widmet. Zentral sind dieses Jahr fünf afrikanische Regisseure, die innert fünf Wochen fünf Kurzfilme realisieren. Dies ist das Projekt «5x5x5», das zum dritten Mal durchgeführt wird, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ein weiterer grosser Fokus hat den Titel: «The Future Is...», das sich mit der Zukunft auseinandersetzt. Nebenbei zeigen Einzelprogramme wie «Black Cinema Now!» Highlights aus dem zeitgenössischen afroamerikanischen Kino, welches in den USA Erfolge feiert, es aber kaum nach Europa schafft.

Mit Alain Berset wird am Dienstag zum ersten Mal ein Bundesrat das Festival eröffnen. Für den Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern zeichnen sich laut Mitteilung die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur aus durch «einen Geist der Innovation und der künstlerischen Neugier».

Herzstück der Kurzfilmtage sind der Internationale-und der Schweizer Wettbewerb. Dafür wurden 36, bzw. 17 Filme ausgewählt. Besonders viele Regisseurinnen sind in den Wettbewerben vertreten. Im Schweizer Wettbewerb sind es eindrückliche 81 Prozent, zusammen mit dem Internationalen Wettbewerb und den Jugendprogrammen insgesamt 57 Prozent. Am Sonntag, 19:00 Uhr vergeben die Juries im Theater Winterthur ihre Preise und das Publikum kürt seinen Liebling. (pd/lol)



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