25 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Freitagmorgen in Davos eine Shell-Tankstelle blockiert. Sie protestierten damit am Rande des WEF gegen die Ölbohrprojekte des Konzerns in der Arktis. Die Aktivisten stellten Eisblöcke in die Einfahrt der Tankstelle und ketteten sich an die Zapfsäulen. Die Ölbohrungen in der Arktis seien viel zu riskant und müssten gestoppt werden, forderte Greenpeace-Chef Kumi Naidoo. Solange Shell seine umweltgefährdenden und klimaschädlichen Projekte nicht abbreche, solle der Konzern vom WEF ausgeschlossen werden.
Die Ölsuche in der Arktis gefährde die biologische Vielfalt und es drohten Ölverschmutzungen. Die Reihe an Unfällen in letzter Zeit zeigen laut Naidoo auch, dass die Projekte auch eine Gefahr für die Investoren und Anleger von Shell seien. Der vom Schweizer Peter Voser geleitete Konzern hat am Donnerstag von Greenpeace und der Erklärung von Bern (EvB) nach einer öffentlichen Internetabstimmung bereits den Schmähpreis "Public Eye Award" erhalten. (pd)
25.01.2013
WEF
Greenpeace protestiert mit Tankstellen-Blockade gegen Shell
Ölbohrprojekte in der Arktis sollen gestoppt werden.
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