Hamza Raya wurde am Dienstag von der Kantonspolizei Zürich befragt. Das berichtet der SonntagsBlick. Hintergrund ist seine Videoreihe «Jude vs. Araber», in der Raya gemeinsam mit einem jüdischen Gastronomen Witze über die jeweils andere Volksgruppe macht. Die Clips wurden hunderttausendfach auf Youtube angesehen. Eine Anzeige aus Deutschland wegen mutmasslichen Rassismus brachte die Ermittlungen ins Rollen.
Der Komiker, der aus einer libanesisch-irakischen Flüchtlingsfamilie stammt, arbeitet in seinen Programmen bewusst mit provokanten Stereotypen. Er sieht im Verfahren einen Angriff auf die Kunst- und Meinungsfreiheit. Der Fall erinnert an den Prozess gegen Influencer Bireweich, der ebenfalls wegen Aussagen in einem Video wegen Rassismus angeklagt, in erster Instanz jedoch freigesprochen wurde. (pd/spo)

