06.12.2021

Opernhaus Zürich

Matthias Schulz wird neuer Intendant

Der 44-jährige Deutsche tritt 2025 die Nachfolge von Andreas Homoki am Opernhaus Zürich an.
Opernhaus Zürich: Matthias Schulz wird neuer Intendant
Leitet derzeit die Berliner Staatsoper Unter den Linden: Matthias Schulz. (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Matthias Schulz wurde am Montag an einer Medienkonferenz von Markus Notter, dem Verwaltungsratspräsidenten des Opernhaus Zürich, vorgestellt. Homoki, der das Opernhaus seit 2012 leitet, legt den Posten 2025 auf eigenen Wunsch nieder. 

Die Ankündigung von Homokis Rücktritt 2025 erfolgte bereits 2018. Im Juni dieses Jahres informierte das Opernhaus darüber, dass eine Findungskommission die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin aufgenommen habe.

Einstimmiger Entscheid 

Die Findungskommission hat sich gemäss Notter einstimmig für Schulz als Nachfolger ausgesprochen. «Mit ihm haben wir einen sehr profilierten Kulturvermittler und erfahrenen Theaterleiter für die Intendanz des Opernhauses Zürich gewinnen können», wird Notter zitiert.

Schulz studierte Klavier in Salzburg und Volkswirtschaft in München. Der gebürtige Bayer war in verschiedenen Positionen für die Salzburger Festspiele tätig, unter anderem als Leiter der Konzertplanung. 2015 wechselte er als designierter Intendant an die Berliner Staatsoper. Nach einer Übergangsphase als Ko-Intendant übernahm er im April 2018 die Leitung. 

Das Opernhaus Zürich stehe für höchste musikalische wie inszenatorische Qualität, wird Schulz in der Mitteilung zitiert. Diese wesentlichen Bestandteile des Hauses gelte es weiterzuentwickeln und durch mutige neue Sichtweisen zu ergänzen. (sda/tim)



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