18.06.2019

SRF-Sommerreihe

Mona Vetsch über das ganze Leben

«Reporter Spezial» befasst sich in drei sonntäglichen Folgen mit dem Leben – von der Geburt bis zum Tod.
SRF-Sommerreihe: Mona Vetsch über das ganze Leben
Führt durch die Gespräche von «Reporter Spezial»: Mona Vetsch. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Die dreiteilige Sommerreihe «Reporter Spezial» spannt einen Bogen über das ganze Leben und behandelt fundamentale und schwierige Fragen zum Beginn, zur Mitte und zum Ende des Lebens. Erstmals bestehen die Sendungen aus mehreren Reportage- und Talk-Elementen. Mona Vetsch führt durch die Gespräche, wie SRF in einer Mitteilung schreibt.


Teil 1: Der Beginn des Lebens
Was, wenn das Kind behindert ist?

Sonntag, 14. Juli 2019, 22 Uhr, SRF 1: Das Leben beginnt. Manchmal nicht so, wie man es erwartet hat. Wenn zum Beispiel das Kind mit einem Downsyndrom zur Welt kommt. Was, wenn man abtreibt – darf man das? Welches Leben ist lebenswert? Im ersten Teil der Reihe geht es um den Anfang des Lebens und mögliche Komplikationen – um Themen wie vorgeburtliche Diagnostik, Downsyndrom oder Abtreibung.

Teil 2: Das pralle Leben
Wie finde ich aus der Beziehungskrise?

Sonntag, 21. Juli 2019, 22.05 Uhr, SRF 1: Im Alter zwischen 30 und 50 sind Beziehungen oft das dominante Thema. Was ist, wenn die romantische Anfangsliebe in die Jahre gekommen, vom Alltag geprüft und abgeschliffen ist? Und man sich mitten im Leben fragt: «War es das jetzt, oder kommt noch etwas – oder eben: kommt noch jemand?» «Reporter Spezial» hat im zweiten Teil der Reihe Paare getroffen, welche die Liebe verloren und sich mitten im Leben neu orientieren mussten. Paare, welche nach Seitensprüngen und Krisen gestärkt weitermachen. Und Paare, die gemeinsam beschlossen haben, in Zukunft polyamourös zu leben.

Teil 3: Die Neige des Lebens
Wohin mit unseren Alten?

Sonntag, 28. Juli 2019, 21.40 Uhr, SRF 1: Das Leben neigt sich dem Ende zu. Was ist reizvoller, teurer, sinnvoller: den Lebensabend im Altersheim oder im Ausland zu verbringen? Dieser Frage geht «Reporter Spezial» im dritten Teil in Ungarn nach, wo sich eine Gruppe Schweizerinnen und Schweizer niedergelassen hat. Dazu: Stimmen aus dem Altersheim in der Schweiz und von Töchtern und Söhnen, die ihre betagten Eltern zu Hause betreuen. (pd/cbe)



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Kommentare

  • Margrit Etterlin, 17.07.2019 19:37 Uhr
    Reporter SO Abend: "Mona fragt nach" Es ist einfach unglaublich, wie Frau Vetsch wieder diese Herausforderung mit Bravour löste. Wie sie sich immer wieder heiklen Themen annimmt (vorbereitet oder unvorbereitet wie bei "Mona mittendrin" und immer so gute und passende, oftmals sehr persönliche, aber niemals verletzende Fragen stellt, ist einfach phänomenal. Dafür möchte ich ihr wieder einmal von Herzen gratulieren und dem SRF auch, dass solche z.T. Tabu-Themen aufgenommen werden. Mona Vetsch ist über 100% die richtige Frau dafür. Sie hat eine enorme emotionale Intelligenz und ein aussergewöhnliches Gespür für die Menschen und die richtigen Fragen. Ich schaue jede Sendung mit ihr und bin immer sehr beeindruckt. Ich hoffe, dass Frau Vetsch diese Zeilen lesen kann. Ich grüsse sie herzlich und hoffe, dass sie noch lange beim SRF auf Sendung ist. Ich würde sie echt vermissen. Liebe Grüsse. Margrit Etterlin
  • Hanspeter Götte, 24.07.2019 15:37 Uhr
    Zum Beitrag von Mona Vetsch Ich habe den Beitrag von Mona Vetsch genau so empfunden wie Margrit Etterlin es beschreibt. Das Thema ist in der Tat delikat. Mona Vetsch hat das Gespür für die richtige Frage. Den Ausdruck "enorme emotionale Intelligenz" verstehe ich nicht ganz, aber es war ein Beitrag mit viel Gefühl und mit tiefen Gefühlen und zwar von beiden Seiten, der Fragenden und der Befragten. Es wurden meines Erachtens die bestmöglichen Argumente für oder gegen die Abreibung eines behinderten Kindes genannt. Mona Vetsch zeigte für beide Haltungen Verständnis oder war es liebevolles Eindenken? Eine journalistische Auszeichnung verdient Mona Vetsch, weil sie das Pro und Contra ohne jedes Ausweichen erkundete. Sie tat das so tiefgründig, dass man sogar etwas Verständnis empfand für jene Haltung, die man für sich ablehnt und am Schluss wusste man auch nicht, welches die persönliche Meinung von Mona Vetsch zu dieser heiklen Frage ist.

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