27.12.2018

Swisslos

Neuer «Happy Day»-Millionär gekürt

Nachdem Herbert Grönemeyer am Samstagabend einen nicht zur Ziehung zugelassenen Millionär ausgerufen hat, wurde am Donnerstag der wahre Gewinner bekannt gegeben.
Swisslos: Neuer «Happy Day»-Millionär gekürt
Herbert Grönemeyer verkündet in der «Happy Day»-Sendung vom Samstagabend den «falschen» Millionär, der gar nicht zur Ziehung zugelassen ist. Willy Mesmer (l.) von Swisslos und Moderator Röbi Koller (r.) bemerken den Lapsus vorerst nicht. (Bild: srf.ch/Videostill)

Wegen einer Panne wurde an der «Happy Day»-Sendung vom Samstag, 22. Dezember, ein Mann als neuer Millionär bekannt gegeben, der telefonisch nicht erreicht worden war (persoenlich.com berichtete). Darum war er laut Reglement gar nicht für die Ziehung qualifiziert.

Technische Probleme führten zu Panne

Ursache dieser Panne war, dass wegen technischer Probleme nur neun statt zehn Personen auf die Walze geschaltet werden konnten. Darum wurde eine manuelle Ziehung nötig. In der Hektik kamen dabei elf statt nur zehn Losabschnitte in die Ziehungstrommel. Ausgerechnet der nicht qualifizierte Losabschnitt wurde von Herbert Grönemeyer gezogen.

Die Ziehung wurde nach der Sendung wiederholt. Am Donnerstagvormittag hat Swisslos den neuen, richtigen «Happy Day»-Millionär telefonisch kontaktiert und über sein Glück informiert. Es ist Kurt Huber aus Sissach, wie Swisslos in einer Mitteilung schreibt.

Projekt in Rumänien unterstützen

Der 85-jährige Gewinner will mit dem Geld ein Projekt in Rumänien finanzieren, wie der «Blick» schreibt. Das Geld soll direkt an die Menschen gehen, damit sie vor Ort unterstützt werden könnten. So will Huber vermeiden, dass das Geld bei einer Organisation hängen bleibt.

Die neun anderen Teilnehmer an der Ziehung sind als Saalkandidaten für die nächste Sendung vom 23. Februar 2019 qualifiziert. Sie wurden ebenfalls heute in einem Telefongespräch informiert und erhalten anfangs des nächsten Jahres die schriftlichen Unterlagen.

«Swisslos möchte sich noch einmal bei allen Beteiligten für die Panne entschuldigen», heisst es in der Mitteilung. Wie angekündigt, würden vor der nächsten Sendung die Abläufe ein weiteres Mal geprüft und wo nötig überarbeitet, damit eine solche Panne künftig möglichst ausgeschlossen werden könne. (pd/as)



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