Der mit 10'000 Franken dotierte Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank geht in diesem Jahr an den Autor Nils Röller für sein Erzählwerk "Roth der Grosse". Im Buch befasst sich der in der Schweiz lebende deutsche Philosoph mit der Stadt Zürich.
Röller überzeugte die Jury mit seinem "einzigartigen, experimentellen, äusserst kultivierten, aber auch amüsanten Werk", wie die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in einer Mitteilung vom Dienstag schrieb. In "Roth der Grosse" entdecke der Leser Neues über den Schweizer Dichter Dieter Roth, Lenin und die Stadt Zürich.
Röller kam 1966 in Wilhelmshaven zur Welt und ist Professor für Kultur- und Medientheorie an der Zürcher Kunsthochschule. Er hat bereits mehrere Werke veröffentlicht, darunter "Empfindungskörper" (2012) oder "Magnetismus" (2010).
Die Schweizerische Schillerstiftung schlägt der Bank jedes Jahr einen Literaturschaffenden vor, der die Schweizer Literaturszene mit seinem Werk bereichert. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Dante Andrea Franzetti. (sda)

