06.05.2024

Vatikan

Papst rät Schweizergardisten von virtuellem Leben ab

Vor ihrer Vereidigung forderte der Papst die Schweizergardisten auf, ihr Leben nicht nur am Laptop und am Mobiltelefon zu verbringen, sondern sich Rom und der Gemeinschaft zuzuwenden.
Vatikan: Papst rät Schweizergardisten von virtuellem Leben ab
Ein Schweizergardist legt im Vatikan den Eid ab. Am Montag appellierte der Papst an seine Leibgarde, nicht dem virtuellen Leben zu frönen. (Bild: Keystone/EPA/Fabio Frustaci)

Der Pontifex erklärte, unter vielen Jungen sei es üblich, die Freizeit nur noch im Internet zu verbringen. Er appellierte an die neuen Gardisten, gegen den Strom zu schwimmen und sich aktiv ins Gemeinschaftsleben einzubringen. Sie sollten ihre Freizeit gemeinsamen Aktivitäten widmen, Rom erkunden, diskutieren und teilen.

Solche Erfahrungen würden nach innen wirken und sie durch das ganze Leben begleiten. Der Papst erklärte im weiteren, er stehe hinter dem Projekt der neuen Kaserne für die Schweizergarde, in der die Gardisten mit ihren Familien zusammenleben könnten.

Franziskus dankte den Schweizergardisten für ihre Anwesenheit und ihren Dienst. Die 34 Rekruten haben am Montagabend in Rom ihren Eid abgelegt. Neben ihren Familienangehörigen hat auch Bundespräsidentin Viola Amherd an dem Akt teilgenommen. (sda/nil)


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