01.11.2022

SRG

Play Suisse zeigt «Das pralle Leben»

Die Serie dreht sich um die Probleme und Ängste einer Familie, die sich mit dem Älterwerden auseinandersetzt. Die ersten beiden Episoden werden beim Geneva International Film Festival gezeigt. Danach sind sie auf der Streamingplattform verfügbar.
SRG: Play Suisse zeigt «Das pralle Leben»
Die Tragikomödie stammt aus der Feder des Comedians und Drehbuchautors Frédéric Recrosio. (Bild: zVg)

«Das pralle Leben» (Originaltitel «La Vie Devant») ist die neue fiktive RTS-Serie, deren sechs 45-minütigen Episoden auf der kostenlosen Schweizer Streamingplattform Play Suisse verfügbar sind. Regie führten die beiden Filmemacherinnen Klaudia Reynicke und Kristina Wagenbauer. Das Drehbuch stammt vom Schweizer Humoristen und Autor Frédéric Recrosio, Immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, wirft dieser in seiner ersten Serie einen Blick auf die Themen, die uns in verschiedenen Lebensphasen beschäftigen. Er meint: «Es gibt ein Alter, in dem man an nichts zweifelt... und andere Phasen, in denen man an allem zweifelt!» In insgesamt sechs Episoden behandelt er ernste Themen wie Herztransplantation, Selbstmord, Eheprobleme oder Depressionen – mit humorvollen und zugleich dramatischen Inhalten rund um komplexe und liebenswerte Charaktere.

Die Protagonistinnen und Protagonisten von «Das pralle Leben» sind Teil einer scheinbar einheitlichen und funktionierenden Familie und kümmern sich abwechselnd um das Kind Lucas, das gegen seinen Willen Zeuge ihrer verwirrendsten existenziellen Ängste und Probleme wird: Die eines ehemaligen Olympiasiegers im Schwimmen (Diego, Vater), einer Herzchirurgin, die vielleicht in die Geschichte eingehen wird (Valeria, Mutter), eines etwas verwirrten alten Mannes (Umberto, Grossvater), eines jungen Sängers (Vincent, Onkel) und eines Komponisten, dem die Inspiration fehlt (Jean, Freund der Mutter). Alle verfolgen ihre eigenen Ambitionen und Träume und verwirklichen ihre kleinen und grossen Projekte – bis zu dem Tag, an dem das Karussell des Lebens durch einen Schlaganfall von Valeria (Audrey Dana) schlagartig gestoppt und das Gleichgewicht der Gruppe stark erschüttert wird.

Zum Cast gehört unter anderem Carlos Leal («Snow White», «James Bond 007 – Casino Royale», «Der Bestatter» oder «The L Word: Generation Q»), der in die Rolle eines Komponisten auf der Suche nach Inspiration schlüpft. In weiteren Rollen spielen Audrey Dana, Alexis Loret, Remo Girone, Brigitte Rosset und Léon Boesch.

Am Geneva International Film Festival (Giff) am 5. November werden die ersten beiden Episoden in Anwesenheit von Cast und Crew gezeigt. Ab 7. November sind alle Folgen auf Play Suisse zu sehen. (pd/mj)
 


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