25.04.2019

007

Rami Malek spielt den Bond-Bösewicht

Auf Jamaika wurden Details zum James-Bond-Streifen vorgestellt, der 2020 in die Kinos kommen soll.
007: Rami Malek spielt den Bond-Bösewicht
Hat dieses Jahr einen Oscar gewonnen: Der Schauspieler Rami Malek. (Bild: Keystone)

Oscar-Gewinner Rami Malek («Bohemian Rhapsody») wird den Bösewicht im 25. James-Bond-Film spielen. Das gaben die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson sowie Regisseur Cary Joji Fukunaga am Donnerstag auf Jamaika bekannt. Weitere Details zu der Rolle nannten sie nicht.

Malek kündigte in einer Videobotschaft an, er werde dafür sorgen, «dass es Mr. Bond nicht leicht hat». Der Agententhriller soll am 8. April 2020 in die Kinos kommen. Auch Lashana Lynch («Captain Marvel») und Ana de Armas («Blade Runner 2049») gehören zur Besetzung des Films, der bisher noch keinen Namen hat und bis auf Weiteres unter dem Arbeitstitel Bond 25 geführt wird. Neben dem 51-jährigen Daniel Craig als berühmter Geheimagent kehren Ralph Fiennes, Lea Seydoux, Naomie Harris, Rory Kinnear und Jeffrey Wright in ihre aus den vergangenen Bond-Filmen bekannten Rollen zurück.

Zur Handlung wurden Details bekannt, die an frühere 007-Filme erinnern. James Bond sei zunächst «nicht im aktiven Dienst», hiess es, er lässt es sich auf Jamaika gut gehen. Doch sein alter Freund, der CIA-Agent Felix Leiter, bittet ihn um Hilfe, um einen entführten Wissenschaftler zu retten. Dabei kommt der Agent einem mysteriösen Bösewicht auf die Schliche, der eine gefährliche neue Technologie entwickelt.

Die Pressevorstellung, die live im Internet übertragen wurde, fand im jamaikanischen Oracabessa auf dem «Goldeneye»-Anwesen statt, das früher Bond-Erfinder Ian Fleming gehörte. Dort schrieb der Autor die 007-Romane. Ganz in der Nähe war die Berner Schauspielerin Ursula Andress im ersten Bond-Kinofilm «Dr. No» (1962) am Strand aus dem Wasser gestiegen und erstmals Bond (Sean Connery) begegnet. Die Karibikinsel Jamaika ist laut Regisseur Fukunaga neben Norwegen und Italien einer der Drehorte des neuen Films. (sda/dpa/wid)



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