04.06.2019

Suisa

Urheber bekommen 132,2 Millionen Franken

Die Einnahmen sind vor allem im Online-Bereich gestiegen, dort betrug das Wachstum 22 Prozent.

132,2 Millionen Franken kann die Suisa heuer Komponisten, Textautoren und Verlegern von Musik ausschütten. Das sind 0,8 Millionen mehr als letztes Jahr, wie die Verwertungsgesellschaft am Dienstag in einem Communiqué mitteilte.

Der Gesamtumsatz der Suisa belief sich 2018 auf 160,8 Millionen Franken. Dazu zählen Nebeneinnahmen sowie die Einnahmen der Tochtergesellschaft Suisa Digital Licensing. Letztere ist für die länderübergreifende Lizensierung von Musik im Online-Bereich verantwortlich. Somit konnte das Vorjahresergebnis um 2 Millionen Franken gesteigert werden.

«Erneut massiv angestiegen» seien die Einnahmen im Online-Bereich, schrieb die Suisa weiter. Gegenüber dem Vorjahr betrage das Wachstum 2018 10,1 Millionen Franken oder 22 Prozent. Erhöhte Einnahmen im Online-Geschäft werden auch im laufenden Jahr wieder erwartet.

«Dank des Streamings wurde noch nie so viel Musik konsumiert wie heute», wird Andreas Wegelin, CEO der Suisa, zitiert. Deshalb sei es wichtig, Komponisten und Textautoren von den Online-Musikanbietern fair zu bezahlen. «Die Suisa setzt sich zusammen mit den anderen Künstlerorganisationen dafür ein, dass die Situation für die Künstlerinnen und Künstler im digitalen Zeitalter verbessert wird.»

Der grösste Teil der Einnahmen im Inland – fast 80 Prozent – stammt jedoch nach wie vor aus den Sende- und Aufführungsrechten. In beiden Bereichen seien die Einnahmen 2018 leicht gesunken. Bei den Senderechten nahm die Suisa letztes Jahr 65,7 Millionen Franken ein, 1,5 Prozent weniger als 2017 (66,7 Millionen). Die Einnahmen aus den Aufführungsrechten sind um 5,8 Prozent auf 44,2 Millionen Franken (2017: 46,9 Millionen) gesunken.

Gemäss Medienmitteilung zahlt die Suisa von 100 Franken, die sie aus Urheberrechten einnimmt, rund 88 Franken an Urheber und Verleger aus. (sda/log)



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