27.03.2023

Mobiliar

Versicherung gibt Einblick in Kunstsammlung

Rund 500 Besucherinnen und Besucher waren am Freitagabend im Museum Franz Gertsch in Burgdorf an der Vernissage der Ausstellung «Transformationen. Werke aus der Sammlung der Mobiliar Genossenschaft».
Mobiliar: Versicherung gibt Einblick in Kunstsammlung
Die Installation Black Swan. Twelve For One von Rémy Markowitsch im Museum Franz Gertsch in Burgdorf. (Bild: Nicole Matschoss)

Die Sammlungsausstellung des Berner Versicherers mit über 275 Werken ist eine grossangelegte Auslegeordnung aus rund 275 Objekten, Skulpturen, Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken, Videos und Fotografien von über 100 Kunstschaffenden.

Insgesamt gibt es Kunst zu sehen, die von 1910 bis 2023 entstanden ist, darunter Werke von jüngeren Talenten wie Julian Charrière, Romane de Watteville, Nic Hess oder Olaf Breuning neben Werken von älteren oder historischen Positionen wie Ferdinand Hodler, Felix Vallotton, Fischli/Weiss oder Meret Oppenheim.

Die Ausstellung ist in mehrere Kapitel – Mensch und Gesellschaft, Beobachtungen und Kommentare sowie Sehnsuchtsorte Natur und Kosmos – in drei farblich intensiv getünchte Räume unterteilt. Die These der Kuratorin Dorothea Strauss: «Die Beschäftigung mit Kunst und mit künstlerischen Prozessen stärkt unsere Transformationsfähigkeiten. Als Individuum, in der Gruppe oder auch als Gesellschaft», sagt sie an der Vernissage.

Ein hochkarätiger Gästemix aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft, darunter Prof. Dr. Bernhard Pulver, ehemaliger Berner Regierungsrat und Stiftungsratspräsident Museum Franz Gertsch, der Unternehmer Dr. h.c. Willy Michel, die CEO der Mobiliar, Michèle Rodoni und Arno Stein, Geschäftsführender Direktor des Museums.

Anwesend waren weiter zahlreiche Gönnerinnen und Freunde des Hauses, Sammlerinnen, Galeristen und Mäzeninnen aus dem In- und Ausland, aber auch Künstlerinnen und Künstler wie Raphael Hefti, Isabelle Krieg, Georges Wenger, Ester Vonplon, Zilla Leutenegger, Daniele Buetti, Jochem Hendricks oder Anselm Baumann. Ebenfalls dabei war der Berner Schriftsteller Jürg Halter, der Zürcher Galerist Peter Kilchmann, Michèle Sandoz (ICRC) und alle drei Töchter des im Dezember 2022 verstorbenen Künstlers Franz Gertsch.

An diesem Abend wurde auch der letzte Dokfilm über Franz Gertsch «Der Zeit die Zeit geben. Franz Gertsch» uraufgeführt. Bei Wein, Käse und Brot wurde angeregt und bis spät in den Abend diskutiert. Die Ausstellung läuft bis zum 3. September 2023. Der 52-minütige Dokfilm wird täglich im Museum gezeigt. (pd/nil)


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