Die Abodienste hat das BSF nach der Entwicklung der Anbieter betrachtet: Die grosse Mehrheit von ihnen habe «mindestens zweistellige Wachstumsraten», heisst es in der Mitteilung.
Im Gegenzug nehmen digitale Ausleihen ab. Im Coronajahr 2020 verzeichnete das BFS einen Rückgang von 7 Prozent; bereits im Zeitraum von 2017 bis 2019 waren digitale Ausleihen auf 6,77 Millionen gesunken, ein Minus von 30 Prozent.
Als uneinheitlich bezeichnen die Statistiker die Entwicklung bei den digitalen Käufen von Filmen auf VoD-Plattformen. Zwischen 2017 und 2019 haben diese Zahlen um 25 Prozent zugelegt und 2020 wieder um 6 Prozent verloren. Insgesamt sind die 1,22 Millionen digitalin Käufe im Jahr 2020 im Vergleich zu Abonnements unbedeutend.
Das BFS hat die provisorischen Zahlen zu VoD als Erweiterung der Film- und Kinostatistik erhoben und präsentierte sie zum ersten Mal. Im kommenden Herbst soll eine erste detaillierte Statistik zu VoD-Filmangebot und -nachfrage im Jahr 2019 veröffentlicht werden. (sda/lol)

