Die aufgrund starker Nachfrage vergriffene Broschüre "Der Fall Angie Becker" ist wieder erhältlich. Die Allgemeine Plakatgesellschaft APG hat sie unverändert nachdrucken lassen und stellt sie ihren Kunden und Interessenten unentgeltlich zur Verfügung. Die Broschüre aus der Reihe Plakatforschung Schweiz fasst die Ergebnisse einer von Demoscope durchgeführten Umfrage zur Werbewirkung der "Angie Becker"-Plakatkampagne zusammen, die im Sommer 1999 gesamtschweizerisch für Aufsehen gesorgt hat, und dokumentiert zusätzlich die Hintergründe, Rahmenbedingungen und alle Eckdaten dieser Kampagne. Das 20-seitige Heft kann kostenlos bestellt werden unter Telefon 041 317 0017 oder via Internet unter http:// www.apg.ch..

"Angie Becker" hatte in Form eines konkreten Tatbeweises aufgezeigt, wie ein Plakataushang funktioniert, wie aus zahlreichen, vorerst flüchtigen Kontakten konkrete Wahrnehmung und unmittelbar daraus folgend Interesse und Bekanntheit entstehen. Die Anlage der Kampagne hatte es seinerzeit erlaubt, ein lange gehegtes Projekt der APG-Plakatforschung zu realisieren und eine wichtige Frage der Werbewirkung zu beantworten: Wie hoch ist der durch eine Plakatkampagne bewirkte Bekanntheitszuwachs für ein Produkt oder eine Marke?
"Angie Becker" hatte für diese Fragestellung forschungstechnisch ideale Voraussetzungen erfüllt: Sie war ein nicht-existierendes "Produkt", mit einem Bekanntheitsgrad von Null zum Zeitpunkt Null. Die Sujets waren vollständig neu, es kamen Plakate als Mono-Medium zum Einsatz, ausschliesslich auf APG-Netzen, 14 Tage lang. Durch ein Marktforschungsinstitut war lediglich die Erinnerung unmittelbar nach Abschluss des Aushanges zu erheben um als Ergebnis den Zuwachs der Bekanntheit zu erhalten.

