The PR Factory entwickelt für die Polizei mit «Card Security» eine neue schweizweite Präventionskampagne zum Thema Kartensicherheit. Kartenmissbrauch ist eines der häufigsten Betrugsdelikte in der Schweiz. Die grösste Schwachstelle dabei sind die Kartenbesitzer selbst. The PR Factory hat im Auftrag der Polizei eine schweizweite Kampagne entwickelt, die die Bevölkerung auf die Risiken im Umgang mit Debit- und Kreditkarten aufmerksam macht.
Mit der neuen Präventionskampagne «Card Security» informiert die Polizei über mögliche Gefahren von Kartenmissbrauch und vermittelt der Bevölkerung die wichtigsten Verhaltensregeln. Die Kampagne wird über die nächsten drei Monate schweizweit zum Einsatz kommen. Entwickelt wurde sie von der Zürcher Kommunikationsagentur The PR Factory. Im Zentrum stehen die wichtigsten Präventionsmassnahmen. Gleichzeitig soll die Kampagne aber auch dank Testimonials Betroffenheit auslösen, heisst es in der Mitteilung dazu.
Die Kampagne umfasst viele verschiedene Massnahmen wie Video-Botschaften für Social Media, Plakate, Give-aways, Broschüren und Online-Werbung. Zusätzlich gibt es Geldautomaten, an denen Passanten gezeigt werden kann, wie schnell es zum Kartenmissbrauch kommen kann.
«Je nach Polizeicorps werden unterschiedliche Kommunikationsmittel zum Einsatz kommen», wird Andrea Miolo-Eberhard, Agenturleiterin von The PR Factory, zitiert. «Wir mussten die Kampagne möglichst flexibel ausgestalten, sodass jedes Corps das verwenden kann, was vor Ort am besten eingesetzt werden kann».
Ältere Personen im Visier
Kartenmissbrauch kann jeden treffen. Und praktisch immer liegt die Verantwortung beim Kartenbesitzer. Einfachste Verhaltensregeln wie PIN abdecken, PIN nicht aufschreiben oder sich am Geldautomaten nicht ablenken lassen, werden meist schlicht ignoriert. Dies sei auch die grösste Herausforderung bei der Präventionsarbeit. «Im Grunde geht es darum, das in den Köpfen zu verankern, was alle schon wissen, aber keiner tut», so Miolo-Eberhard.
Eine weitere Herausforderung liegt darin, dass vor allem ältere Personen häufig Opfer von Kartendelikten werden. Und dies, obwohl sie schon seit Jahrzehnten Debit- und Kreditkarten nutzen und bisher noch nie etwas passiert ist. Hier hilft oft nur die persönliche Aufklärung durch Fachleute oder Beispiele von Betroffenen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Kampagne sowohl online und via Social Media als auch mit Printprodukten und Give-aways sehr breit abgestützt ist.
Die Kampagne ist anfangs Juni 2020 gestartet und wird schweizweit bis Ende Sommer zum Einsatz kommen.
Verantwortlich seitens Polizei: Rolf Nägeli, Stadtpolizei Zürich Verantwortlich seitens Agentur: Andrea Miolo-Eberhard (Konzeption, Gesamtleitung), Maja Schudel (Beratung, Projektleitung), Patricia Isabel und Christian Perez (Grafische Gestaltung und Realisation) (pd/wid)


