Die seit dem 21. August gezeigten Filme laufen laut Unternehmen über eine selbst entwickelte 35-mm-Kamera, die in rund anderthalb Jahren aus Sortimentsprodukten entstanden sei.
Das Projekt lief Anfang 2025 an, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Kamerabody bestehe aus Metallboxen und Transporträdern, die Objektive aus Wasserrohren und Lupen; als Gegenlichtblende diene eine aufgeschnittene Grüntonne. Angetrieben werde das lichtempfindliche Material über einen aussenliegenden Betonmischer. Ein unabhängiger Nachweis der Funktionsfähigkeit liegt nicht vor – belegen soll dies die Anfang Oktober erscheinende Dokumentation «Always think too big».
An der Umsetzung beteiligt waren das australische Regiekollektiv Glue Society um Jonathan Kneebone sowie die Berliner Produktionsfirma Tony Petersen Film unter Leitung von Michael Duttenhöfer. Für den Dreh engagierte das Unternehmen fünf junge Fachleute aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Mediaplanung verantwortet Mediaplus Suisse in Zürich.
Zwei Wochen lang hatten Videos in TV, Streaming und Social Media bewusst Fragen offengelassen.
«Viele Menschen verbinden einen Baumarkt mit einzelnen Produkten. Dieses Projekt zeigt etwas anderes», lässt sich Reto Kaspar, Marketingleiter bei Hornbach Schweiz, in der Mitteilung zitieren. Die Idee bestehe seit rund zehn Jahren, so Chefkreativer Guido Heffels. (pd/cbe)

