GESKA lanciert eine neue Kampagne mit ihrem Glarner. «Glarner Schabziger polarisiert wie kaum ein anderes Produkt», wird der neue CEO Reto Hiestand in der Mitteilung zitiert. «Ziel der Kampagne ist deshalb einerseits die Steigerung der Bekanntheit der gesamten Glarner Schabziger-Produkterange über die bestehenden Liebhaberkreise hinaus. Andererseits soll das Publikum mit dem Claim ‹Lieb es oder lass es› und einer gehörigen Portion Self-Awareness seitens GESKA vor allem dazu animiert werden, sich selbst eine Meinung zum Geschmack des Glarner Schabzigers zu bilden.»
Zudem sollen die Vertriebskanäle ausgebaut und die Ausstrahlungskraft der Marke durch einen selbstbewussten und frischen Auftritt gestärkt werden. Damit auch ein jüngeres Publikum auf Augenhöhe angesprochen werden könne, heisst es weiter.
Mit Streuplan hat sich die GESKA einen «starken Partner» an die Seite geholt. «Uns war es wichtig, mit Profis zusammenzuarbeiten, die an das Potential des Produktes und an den Wert der Marke glauben. So wie wir selbst», erklärt Reto Hiestand die strategische Neuausrichtung.
Die aus dieser Zusammenarbeit entstandene Kampagne hebt auf der einen Seite klassisch werberisch die Einzigartigkeit des Glarner Schabzigers hervor. Auf der anderen Seite gibt sie auch Gegnern des urwürzigen Geschmacks eine Stimme. Selbstverständlich immer begleitet von einem charmanten Augenzwinkern und einer grosszügigen Prise Selbstironie. Das wirke nicht nur authentisch und sympathisch, es sei bisweilen auch äusserst witzig, schreibt GESKA weiter.
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Zum Beispiel dann, wenn zufällig ausgewählte Passanten vor laufender Kamera zum ersten Mal überhaupt mit Glarner Schabziger in Berührung kommen. Verständlich, dass in den für die Social-Media-Kanäle produzierten Clips nicht nur seine Liebhaber zu Wort kommen –sondern auch seine Hater.
Das Statement, das dadurch mitschwingt, ist durchaus mutig: Es ist okay, Glarner Schabziger nicht zu mögen. Solange man sich seine eigene Meinung bildet. Oder eben kurz: Lieb es oder lass es! (pd/wid)

