27.09.2026

Furrerhugi

Porträtkampagne für das Kunsthaus-Ja

Das Kunsthaus Zürich erhält mehr Geld von der Stadt. Die Ja-Kampagne entstand zusammen mit Werber Frank Bodin.
Furrerhugi: Porträtkampagne für das Kunsthaus-Ja

Mit 55,5 Prozent Ja-Stimmen hat die Stadtzürcher Stimmbevölkerung am Sonntag die Erhöhung der Kunsthaussubventionen um 7,3 Millionen Franken angenommen. Die jährlichen Beiträge der Stadt steigen damit auf 25,8 Millionen Franken.

Noch am Abstimmungssonntag meldete sich Furrerhugi nach Bekanntwerden des Resultats mit einer Mitteilung zur Kampagne. Im Auftrag des Komitees «Ja zum Kunsthaus» hat die Agentur zusammen mit Frank Bodin eine Kampagne mit Porträts von Personen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Sie halten jeweils ein unterschiedlich gestaltetes «Ja»-Schild in die Kamera. Zu ihnen gehören Nationalrat Islam Alijaj (SP), FDP-Stadtparteipräsident Përparim Avdili, Unternehmer Rudi Bindella, Sängerin und Schauspielerin Fabienne Louves sowie Schauspielerin Lara Stoll. Laut Mitteilung sollten die Sujets zeigen, wie breit das Kunsthaus in Zürich verankert ist. Furrerhugi bezeichnet das Konzept als für eine Abstimmungskampagne «aussergewöhnlich».

Bodin steht selbst auf einem der Plakate. Auf LinkedIn schreibt der Werber, es sei «die erste Kampagne aus meiner Feder, in der ich auch noch Sujet bin». Er habe dazu «gerne ja gesagt», es sei für ihn «eine Herzenssache».

Neben den Plakaten im Stadtraum umfasste die Kampagne einen Hauswurf, Online- und Social-Media-Werbung, eine Kampagnenwebsite, ein sogenanntes «JAtelier» sowie Medienarbeit. Die Ja-Parole hatten FDP, GLP, Grüne, Mitte und SP beschlossen.

«Nach Monaten voller Nachtschichten, aber auch bereichernder Begegnungen freut sich Furrerhugi sehr über das heutige Abstimmungsresultat», heisst es in der Mitteilung. (pd/cbe)

Credits

Verantwortlich bei Furrerhugi: Thomas Meier, Patrick Blaser, Laura Eggenberger, Doris Jordi, Sonja Glauser-Rychener, Julia Ryser, Dominic Tschupp, Bogdana Vranjkovic.


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KOMMENTARE

Sophie Bär
28.09.2026 13:40 Uhr
Das spricht jetzt nicht unbedingt für die Agentur, wenn sie für die "Idee“, jemanden mit einem JA-Schild in die Kamera schauen zu lassen, einen externen Kreativen dazuholen muss.
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