23.03.2022

Rocket

Starke Mädchen für die Naturwissenschaft

Die Luzerner Agentur hat für das Förderprogramm Swiss TecLadies eine Kampagne entwickelt.

Swiss TecLadies, ein Förderprogramm der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW, lässt Jugendliche ihre technische Seite entdecken und führt in einer schweizweiten Kampagne insbesondere Mädchen an naturwissenschaftliche Berufe heran. Für die Umsetzung zeichnete erneut die Luzerner Werbeagentur Rocket verantwortlich, wie diese in einer Mitteilung schreibt.

Swiss TecLadies habe es sich zur Aufgabe gemacht, bei Mädchen die MINT-Berufe bekannter zu machen und Techniktalente zu entdecken und zu fördern. Nun gehe das nationale Förderprogramm bereits in die dritte Runde: Ab sofort und noch bis am 1. Mai 2022 können alle Technikfans bei der Tec-Challenge ihr Wissen unter Beweis stellen, knifflige Fragen beantworten und fette Preise abräumen, wie es weiter heisst.

Technisch interessierte Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren sind ausserdem aufgerufen, sich für das Mentoring-Programm (September 2022 bis Juni 2023) zu bewerben. Hier bieten ihnen erfolgreiche Frauen als persönliche Mentorinnen Einblick in ihre Berufswelt. Die Teilnehmerinnen besuchen Workshops und lernen Mädchen aus der ganzen Schweiz kennen. Nach Abschluss erhalten sie ein Zertifikat und werden Mitglied im Netzwerk von Swiss TecLadies.

Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, lancieren Swiss TecLadies und die Luzerner Werbeagentur Rocket eine landesweite Multi-Media-Kampagne. Auf Social Media, Plakaten und Flyern werden ehemalige Mentees mit Blick für naturwissenschaftliche Zusammenhänge in ihrem Alltag porträtiert.

Mit ordentlich Schalk zeigen die jungen Frauen, dass Technik jeden Lebensbereich betrifft. Dass MINT-Berufen dabei längst nichts Nerdiges mehr anhaftet, macht die Kampagne ausserdem mit den pfiffig-handschriftlichen Gegenüberstellungen und Zeichnungen klar. So nimmt die Kampagne auch geschlechtsspezifische Rollenklischees aufs Korn. Mentee Julia, die gerne backt, erklärt per handschriftlicher Headline, dass es sich hierbei vielmehr um Experimente mit Aggregatzuständen, denn um süssen Zeitvertreib handelt.

Das breite Interesse an den Mentoring-Programmen der letzten beiden Jahre bietet Anlass zu Optimismus, dass jungen Menschen – und besonders auch Mädchen – eine Zukunft in den MINT-Berufen zunehmend als vielversprechende Karriereoption erscheint, heisst es abschliessend. (pd/cbe)


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