04.05.2022

Contcept

Sterneköche gegen Food Waste

Mit der Kampagne «Chefs against food waste» zeigt Too Good To Go, wie sich überschüssiges Essen in der Sterneküche vermeiden lässt. Schweiz Tourismus unterstützt die Kampagne im Rahmen der Nachhaltigkeitsbewegung Swisstainable.
Contcept: Sterneköche gegen Food Waste
Engagieren sich gegen Lebensmittelverschwendung: Sterneköche Pascal Steffen, Serge Labrosse und Antonio Colaianni. (Bilder: zVg)

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet. Diesen hohen Wert schätzen gemäss einer Studie von Danone und Too Good To Go rund 78 Prozent aller befragten Schweizerinnen und Schweizer als problematisch oder sehr problematisch ein. Neben der Wichtigkeit der eigenen Rolle sehen die Befragten die Verantwortung unter anderem auch bei der Gastronomie. Gemäss dem Bundesamt für Umwelt fallen in der Schweiz jährlich über 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an.

Dre Sterneköche für einen guten Zweck

Gemeinsam mit Too Good To Go setzen die drei Sterneköche Antonio Colaianni, Pascal Steffen und Serge Labrosse ein Zeichen gegen Food Waste. Im Rahmen einer zweiwöchigen Kampagne haben die Chefköche der Restaurants Ornellaia (Zürich), «roots» (Basel) und La Chaumière (Genf) Zero-Waste-Rezepte kreiert, welche ganz einfach nachgekocht werden können. Dadurch sollen Privathaushalte eine Idee erhalten, wie einfach sie aus Lebensmittelresten eine köstliche Mahlzeit zubereiten können.

Die Partnerschaft mit Too Good To Go hat für die renommierten Köche eine hohe Bedeutung: «Food Waste ist eine Wohlstandserscheinung, die wir mit wenig Aufwand bekämpfen können», sagt Antonio Colaianni. Alina Swirski, Country Manager bei Too Good To Go Schweiz, unterstreicht den grossen Wert dieser Zusammenarbeit: «Wir sind stolz, dass wir diese Kampagne gemeinsam mit den Sterneköchen durchführen können. Damit sensibilisieren wir die Schweizer Bevölkerung noch stärker auf das Thema Food Waste, denn nur gemeinsam kommen wir einem Planeten ohne Lebensmittelverschwendung näher.»

Aus Resten werden Gourmet-Gerichte

Die Rezeptwahl der drei Köche fällt sehr divers aus. Während Pascal Steffens gefüllte Brottaschen mit Knoblauch und Joghurt Dip in rund 20 Minuten zubereitet werden können, benötigt man bei der Zubereitung der Menüs von Serge Labrosse und Antonio Colaianni etwas mehr Geduld. Mit dem Felchen und Kräuter French Toast verwandelt der Sternekoch des La Chaumière das ursprünglich süsse Gericht in eine herzhafte Hauptmahlzeit. Liebhaber der italienischen Küche kommen bei Antonio Colaianni auf ihre Kosten. Aus Pasta- und Fleischanschnitten, die in seinem Restaurant regelmässig anfallen, zaubert Colaianni ein Pasticcio di pasta al ragù con pesto di cime di rapa.

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Gourmet-Erlebnis gewinnen im Rahmen von Swisstainable

In Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus (ST) lockt zudem ein nationaler Hauptgewinn. Die von ST initiierte Nachhaltigkeitsbewegung Swisstainable hat die Vision, dass die Schweiz zur nachhaltigsten Destination der Welt wird. «Die Food-Waste-Kampagne von Too Good To Go ist eine kreative und einfach umsetzbare Antwort auf das zunehmende Problem der Lebensmittelverschwendung», so Letizia Elia, Leiterin Business Development bei ST. «Solche Projekte tragen dazu bei, unsere Vision der nachhaltigen Schweiz umzusetzen, weshalb wir die Kampagne gerne ideell und mit einem Wettbewerbspreis unterstützen.»

Ab dem 3. Mai bis zum 18. Mai haben alle Nutzerinnen und Nutzer der Too Good To Go App, die in diesem Zeitraum mindestens zwei Mahlzeiten aus einem oder mehreren der über 5’200 Partnerbetrieben gerettet haben, die Chance auf ein Gourmet-Erlebnis der Extraklasse: Ein Dinner für zwei in einem dieser drei Michelin-Restaurants inklusive einer Übernachtung in einem Hotel, das mit dem Swisstainable-Label ausgezeichnet ist. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist ebenfalls im Hauptpreis inbegriffen.

Zusätzlich haben vom 11. bis zum 13. Mai alle Nutzerinnen und Nutzer der Too Good To Go App die Chance, ein Gourmet-Überraschungspäckli für 4.90 Franken zu reservieren. Während dieses Zeitraums werden in Zürich, Basel und Genf täglich eine begrenzte Stückzahl pro Sternekoch verfügbar sein. Die Gourmet-Überraschungspäckli werden im Verlauf des Tages aufgeschalten werden. (pd/mj)



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