17.08.2026

Farner

Was wäre die Schweiz ohne Gastro-Personal?

Der Verband GastroSuisse rückt in einer neuen schweizweiten Kampagne die Mitarbeitenden der Branche ins Zentrum.

Der Verband für Hotellerie und Restauration würdigt mit der Kampagne die rund 270'000 Mitarbeitenden im Schweizer Gastgewerbe, wie er mitteilt. Entwickelt hat sie Farner. Im Zentrum stehen humorvolle Kurzfilme, die Situationen zeigen, wie sie ohne Mitarbeitende im Gastgewerbe aussehen würden. Die Auflösung erfolgt jeweils mit einem Perspektivenwechsel und der Botschaft «Zum Glück gibt's Gastro».

«Mit dieser Kampagne rücken wir die Menschen ins Zentrum, die mit ihrem täglichen Einsatz und ihrem Unternehmergeist das Gastgewerbe in der ganzen Schweiz tragen und Gastfreundschaft erlebbar machen», lässt sich Kareen Vaisbrot, Direktorin von GastroSuisse, in der Mitteilung zitieren.

Die Kampagne basiere auf der Erkenntnis, dass die Menschen im Gastgewerbe häufig unsichtbar blieben, heisst es weiter. «Dankbarkeit kann man nicht einfordern. Man muss sie erlebbar machen. Sie wächst, wenn Menschen erkennen, was das Gastgewerbe jeden Tag leistet. Nicht belehrend, sondern nahbar, unterhaltsam und so, dass die Leistung hinter jedem besonderen Moment spürbar wird», erklärt Nadine Sperb, Senior Beraterin bei Farner.

Neben den Filmen sind laut Mitteilung ergänzende Aktivitäten für Gäste und Betriebe geplant. Angaben zu Budget, Mediamix und zur Anzahl der Kurzfilme macht der Verband nicht. Der Start ist auf den Sommer 2026 angesetzt, die Kampagne soll bis ins erste Quartal 2027 laufen.

Farner arbeitet seit mehreren Jahren für GastroSuisse. Zuletzt verantwortete die Agentur die Employer-Kampagne «Hosts of Switzerland» mit den Spitzenköchinnen und -köchen Tanja Grandits, Elif Oskan und Andreas Caminada (persoenlich.com berichtete) sowie die Kampagne «Das kann nur Gastro», die 2025 an den Sabre Awards in London ausgezeichnet wurde. (pd/nil)

Credits

Verantwortlich bei GastroSuisse: Kevin Abgottspon (Leiter Marketing), Gina Ryffel (Leiterin Hotellerie & Tourismus / Marketing Services), Nikolaj März (Projektleiter Strategische Projekte); verantwortlich bei Farner: Philipp Skrabal (Chief Creative Officer), Fabian Sigg (Senior Art & Design Director), Lisa Bolte (Copywriter), Patrick Suter (Copywriter), Nadine Sperb (Senior Consultant); verantwortlich bei Shining Film: Stefan Bircher (Executive Producer), Susann Henggeler (Producer), Mirjam & Lukas Fröhlich (Director), Dominik Gspan (AD), Timon Schäppi (DOP), Cyrille Gsell (1st AC), Caspar Brog (Gaffer), Christof Schönholzer (Light), Siro Micheroli (Light), Dominic Marti (DIT), Romeo Skrabal (SetAL/Runner), Florjan Muco (Runner), Reto Trösch (Art Department), Chloé Pompon (Props), Damaris Eigenheer (Styling), Angela Burkart (Styling Assistant), Noémie Bellwald (Hair/Makeup), Mira Luna (Hair/Makeup Assistant), Lukas Fröhlich (Editor), Franziska Heinemann (Grading), Edoardo Moruzzi (Online Shining), Laura Rindlisbacher (Casting), Jonathan Corad von Arx (Music)


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KOMMENTARE

Beat Uhlreich
18.08.2026 08:28 Uhr
Ganz in Ordnung. Bisschen 90er-Idee modern gefilmt. Aber von einer Agentur wie Farner würde ich schon mehr erwarten. Ist irgendwie enttäuschend, wenn man berücksichtigt, dass wohl Geld für eine Top-Produktion da war.
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