11.08.2025

Jung von Matt

Wenn der 3D-Drucker den Faden verliert und die Garage verwüstet

Die Versicherung setzt auf Tradition statt Technologie. Im Zentrum der neuen Werbung steht ein TV-Spot mit zwei Berner Schwingern.
Jung von Matt: Wenn der 3D-Drucker den Faden verliert und die Garage verwüstet

Die Mobiliar startet eine neue Werbekampagne zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025 (ESAF) im Glarnerland. Als langjährige Königspartnerin des Anlasses thematisiert die Versicherung das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Der Hauptspot zeigt die Berner Schwinger Fabian Staudenmann und Adrian Walther bei dem Versuch, einen Siegerkranz mit einem 3D-Drucker herzustellen. Das Experiment endet mit einem Schadenfall in einer verwüsteten Garage. Die Botschaft lautet: Manche Dinge benötigen kein technologisches Upgrade.

Ergänzt wird die Kampagne durch Social-Media-Formate mit weiteren Ideen der beiden Schwinger, darunter ein Airbag-Schwingerhemd und ein robotischer Muni mit künstlicher Intelligenz. Auch die bekannte Schadenskizze der Mobiliar wird zur Feier des ESAF als handgesticktes Einzelstück auf Zwilch präsentiert – dem Stoff der Schwingerhosen.

«Das ESAF ist ein Fest für alle. Und es lebt von seiner Echtheit, seinem Herzblut, seiner Tradition. Genau das wollten wir auch mit unserer Kampagne zeigen», erklärt Sabine Leuba, Marketing Communication Manager der Mobiliar.

Christian Kies, Chief Creative Officer von Jung von Matt Schweiz, ergänzt: «Die Idee, einen Siegerkranz zu drucken, ist natürlich verrückt. Aber sie bringt auf den Punkt, worum es geht: Das Schwingen hat einen kulturellen Wert, den keine Technologie nachbilden kann.» (pd/nil)

Credits

Kundin: die Mobiliar; Agentur: Jung von Matt Limmat AG; externe Partnerinnen: Stories AG, Jingle Jungle AG, Mediatonic sa, Blish AG, Spin Animation, Brogleworks AG.


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