16.07.2023

Jung von Matt Limmat

Wenn KI einen Schaden dazudenkt

In der neue Kampagne der Mobiliar werden harmlos wirkende Bilder zu einer Schadenfallszene. Dem Publikum wird der Einsatz der künstlichen Intelligenz in Spots demonstriert.
Jung von Matt Limmat: Wenn KI einen Schaden dazudenkt
Was passiert, wenn die künstliche Intelligenz Bilder ergänzt, zeigen neue Spots für die Mobiliar. (Bild: zVg)

KI kann mittlerweile fast alles: Texte schreiben, Videos und Bilder generieren, riesige Datensätze in Sekundenschnelle durchackern. Und eben auch: bestehende Bilder weiterdenken. Was passiert ausserhalb des Bildes noch? Genau das wollten die Mobiliar und Jung von Matt Limmat in ihrer aktuellen Kampagne von der KI wissen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Idee basiert auf einer einfachen, aber spannenden Beobachtung: Auch KI, die wie das Versicherungsgeschäft auf Daten basiert, rechnet mit Schäden. Erweitert man harmlos wirkende Bilder mit dem KI-Photoshop-Tool «Generative Füllung», werden in der Bilderweiterung hin und wieder auch Schadenfälle generiert, wie beispielsweise verbeulte Autos, verschüttete Farbe oder zerbrochenes Geschirr.

Hanna Poffet, Marketing Communication Managerin bei der Mobiliar, sagt dazu: «In der Kommunikation, beispielsweise mit den Schadenskizzen oder den Mobiliar-Spots, versuchen wir immer wieder, den Zeitgeist und aktuelle Themen aufzugreifen, um das Versprechen der Mobiliar zu unterstreichen. Die durch Zufall und Spielerei entstandene KI-Idee überzeugte uns daher umso mehr, da sie auf beides genau zutrifft.» Nicole Bieri, ebenfalls Marketing Communication Managerin, ergänzt: «Bei dieser Kampagne bedient sich der Mobiliar-Humor moderner Mittel, aber die Mechanik ist eigentlich dieselbe wie bei den Schadenskizzen. Eine Situation wird um weitere Elemente ergänzt, die der gesamten Geschichte eine neue Wendung geben. Deshalb hat uns die KI-Idee vom ersten Moment an begeistert. Denn auch sie weiss: Schäden gehören zum Leben.»


Die Kampagne arbeitet mit Stockbildern im Stil der Mobiliar-Bildwelt und integriert das traditionelle Versprechen des Schweizer Versicherers: «Was immer kommt – wir helfen Ihnen rasch und unkompliziert». Die Beispiele zeigen: Das langjährige Versprechen ist gerade in der heutigen Zeit sehr aktuell.

Managing-Creative-Director und Agency-Lead Luitgard Hagl: «Die Kampagne kombiniert den Kern der Marke Mobiliar mit dem zeitgeistigen Thema KI und spielt mit den neuen technologischen Möglichkeiten der Bildergänzung. Gleichzeitig ist das Thema KI für die Mobiliar mitnichten neu – die Versicherungsmodelle basieren ja bereits auf der automatisierten Verarbeitung unendlich vieler Daten.»

Die Kampagne ist ab dem 17. Juli während zwei Wochen in der Deutschschweiz mit zwei TVCs, an DOOH-Stellen und mit Online Assets präsent. 

Verantwortlich bei die Mobiliar: Hanna Poffet, Nicole Bieri (Marketing Communication Manager), Lorenz Jenni (Head of Brand Leadership & Marketing Communication); verantwortlich bei Jung von Matt Limmat: Anouk Karrer (Creative Direction), Jan Theus, Luca Schneider (Art Direction), Fabienne Weidmann, Tina Mons (Account Management), Annette Häcki (Managing Creative Direction), Cyrill Hauser (Managing Partner), Luitgard Hagl (Managing Creative Director und Agency Lead); verantwortlich bei Blish: Alessa Fanzoi, Fabrizio Rutishauser, Matthias Fasnacht, Jlona Kopf (Medienrealisation); verantwortlich bei Mediaschneider: Laura Castellana (Client Service Director), Lisa Kaniampuram (Media Consultant), Tarek Alfaiech (Senior Media Consultant), Stephan Bänninger (Media Consultant). (pd/wid)



Lesen Sie zur Kampagne das Interview mit Luitgard Hagl von Jung von Matt Limmat.


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