12.02.2021

Direct-to-Consumer

D2C-Seminar stösst auf grosses Interesse

Marketingprofessor Marcus Schögel und Kilian Wagner, VTU Ventures, diskutierten vor 230 angemeldeten Personen.
Direct-to-Consumer: D2C-Seminar stösst auf grosses Interesse
Sprachen über die Geheimnise von Direct-to-Consumer (D2C): Marcus Schögel, Marketingprofessor aus St. Gallen (links), und Kilian Wagner, Mitgründer und CEO von VIU Ventures. (Bilder: zVg.)

Das von der GfM Schweizerische Gesellschaft für Marketing, der Promarca und der Universität St. Gallen am Freitag organisierte Webinar zum Thema D2C stiess auf reges Interesse. 230 angemeldete Personen hörten gebannt den Ausführungen von Marcus Schögel, Marketingprofessor aus St. Gallen, und Kilian Wagner, Mitgründer und CEO von VIU Ventures, zu.

«Retail isn't dead, the stores are», zitierte Schögel eine Aussage von Apple und machte klar, dass der stationäre Handel keineswegs tot ist. Die Zeiten von reinen Verkaufstransaktionen seien aber vorbei. Die Kundeinnen und Kunden von heute würden ein echtes Einkaufserlebnis suchen und sich unverkrampft zwischen den verschiedenen Einkaufskanälen bewegen.

D2C-Strategien sind nicht einfach

D2C-Strategien sind für etablierte Unternehmen alles andere als ein einfaches Unterfangen. Es werden neue Kompetenzen und zusätzliche Ressourcen benötigt, währenddessen die bestehenden Vertriebskanäle und ihre Partner häufig wenig begeistert von diesen Strategien sind. D2C-Start-ups wie VIU Ventures mischen den Konsumgütermarkt auf. Sie vertreiben ihre Produkte direkt an den Endkunden ohne Intermediäre, sowohl online als auch offline.

Hochaktuelles Thema auch nach Covid

«Effortless», also mühelos, soll das Einkaufserlebnis sein, ist Kilian Wagner von VIU überzeugt. Seine Kundinnen kombinieren die Einkaufskanäle nahtlos. Selbst der Sehtest und die Anprobe der von VIU hergestellten und direkt an die Endkunden verkauften Brillen werden eines Tages auch im virtuellen Raum angeboten. Jean-Marc Grand, Geschäftsführer der GfM, zeigte sich am Schluss des Webinars gegenüber persoenlich.com sehr zufrieden: «Die angeregte virtuelle Diskussion zwischen den Teilnehmern und den Referenten über Q&A und Chat-Funktionen, zeigte, dass D2C ein hochaktuelles Thema ist und uns auch über die Covid-Pandemie hinaus beschäftigen wird.» (pd/ma)



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