19.03.2020

Läden dicht

Detailhändler lancieren Rettungs-Petition

Die Verbände des Detailhandels und Kleinbetriebe fordern die Umsetzung dringlicher Massnahmen.
Läden dicht: Detailhändler lancieren Rettungs-Petition
Der Bundesrat hat am Montag den nationalen Notstand erklärt. Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe mussten geschlossen werden. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Die existenzbedrohenden Auswirkungen der Schliessung des Detailhandels bis zum 19. April 2020 scheinen von den Behörden weitgehend unterschätzt worden zu sein, schreibt beispielsweise der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband an seine Mitglieder und Partner. Für alle werde die Kurzarbeit nur eine marginale und sehr unzureichende Massnahme bleiben. «Jeder Zahlungsaufschub ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein und verschiebt lediglich die Liquiditätsprobleme», heisst es.

Die Verbände des Detailhandels und der inhabergeführten Kleinbetriebe fordern daher in einer Petition die sofortige Umsetzung dringlicher Massnahmen. Einer der Punkte: Die sofortige Erleichterung und Beschleunigung des Anspruchs auf Kurzarbeitsentschädigung. Die Kurzarbeitsentschädigung müsse 100 Prozent der Lohnsummen abdecken und von den Arbeitslosenkassen getragen werden. Oder weiter: Die Mieten der Geschäfte sollen durch die Kantone während der ganzen angeordneten Schliessung von den Kantonen übernommen werden.

Diese Petition kann online unterzeichnet werden. (pd/cbe)

 



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