02.12.2020

Webrepublic

Die Digitalagentur macht jetzt klassische Mediaplanung

Webrepublic will damit künftig einen Full Service für wirkungsvolle Kampagnen über alle Kanäle hinweg bieten.
Webrepublic: Die Digitalagentur macht jetzt klassische Mediaplanung

Webrepublic steigt in die klassische Mediaplanung ein und erweitert das bisher rein digitale Portfolio. Damit bietet die Zürcher Agentur künftig einen Full Service für wirkungsvolle Kampagnen über alle Kanäle hinweg. Trotz des Ausbaus in analoge Bereiche ist und bleibt das Motto «Digital first».
 

Zu einer Zeit, in der immer mehr Werbetreibende ihre Budgets in digitale Kanäle verschieben und die Relevanz von digitalem Medienkonsum weiter steigt, macht Webrepublic einen Schritt in die andere Richtung: Die Digitalmarketing-Agentur expandiert in die klassische Mediaplanung, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

«Wir denken die Bereiche Kreation, Media und Technologie vom Anfang bis zum Schluss einer Kampagne zusammen. Nur so können erfolgreiche kanalübergreifende Kampagnen entstehen, die die Zielgruppe erreichen – online und offline», begründet Webrepublic-Partner Tobias Zehnder den Schritt. «Wir strecken uns von den digitalen Touchpoints in die klassische Welt: TV, Out-of-Home, Print, Radio und Kino.»

Dadurch werde Webrepublic zu einer Full-Service-Agentur, die ihren Kunden alles aus einer Hand anbietet: Nahtlose Kampagnen, die die gesamte Customer Journey abdecken – vom Plakat an der Tramstation bis zum Erlebnis auf der Website.

Wirkung durch klassische Kanäle vergrössern

Das nötige Know-how holt Webrepublic extern durch neue Mitarbeitende, die langjährige Erfahrung in klassischer Werbung mitbringen. Diese Expertinnen und Experten würden direkt ins bestehende, bisher rein digitale Media-Department – Programmatic Advertising, Social Media und Kreation – unter der Leitung von Joël Meier integriert, heisst es weiter. Das fördere den laufenden Wissensaustausch, der besonders wertvoll sei, da auch klassische Medien wie TV und Out-of-Home zunehmend programmatisch buchbar sind.

Zudem setzt Webrepublic die aus digitalen Kampagnen gewonnenen Daten gezielt für die Optimierung klassischer Kanäle ein: Wie verändert sich während einem Plakat-Flight das Suchvolumen von Marken und Produkten? Wie verhalten sich durch TV-Spots gewonnene Userinnen und User auf der Website? Welche Botschaften auf Social Media generieren das grösste Interesse?

«Grosse digitale Kampagnen sind aufgrund vielfältiger Plattformen, Formaten, Targetings und Messmöglichkeiten komplex und benötigen granulare Strategien. Deswegen sind wir überzeugt, dass Kampagnen die digitale Komplexität abbilden müssen, bevor sie in traditionelle Medien verlängert werden – nicht umgekehrt», sagt Joël Meier. (pd/wid)



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