Humoristische TV-Satire ist zurück auf Blick.ch

Zappalot - Seit April erscheint der von der Sunrise-Tochter Yallo produzierte Videomix auf Yallo Free TV und auf Social Media. Neu gibt es die Clips von «Zappalot» auch auf Blick.ch zu sehen. Damit schliesst sich ein Kreis.

von Nick Lüthi

Das Aus kam überraschend und die Fan-Gemeinde war entsprechend enttäuscht. Im März 2022 hatte sich Ringier Axel Springer entschieden, das Videoformat «Zappin'» einzustellen. Während fast zehn Jahren zeigte «Zappin'», anfänglich auf der Website des TV-Magazins Tele und auf wilmaa.com, später bei Blick.ch und auf Social Media die witzigsten, absurdesten und trashigsten TV-Momente des Vortags kompakt zusammengefasst. Trotz des Erfolgs beim Publikum zog der Verlag den Stecker, weil sich das Format «aufgrund des hohen Aufwands wirtschaftlich nicht nachhaltig weiterführen» lasse (persoenlich.com berichtete).

Im Sinn und Geist des Vorgängerformats

Doch das war nicht das Ende. Nach etwas mehr als einem Jahr ist zwar nicht «Zappin'» zurück auf Blick.ch, dafür «Zappalot». Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung im Sinn und Geist des Vorgängerformats.

Die Crew um «Zappin'»-Mitgründer Aljoscha Bjelan heuerte bei Yallo an und produziert seit April dreimal pro Woche zwei- bis fünfminütige Videoclips (persoenlich.com berichtete). Montags gibt es jeweils einen Rückblick aufs Wochenende, am Dienstag oder Mittwoch folgt der Blick durchs Schlüsselloch auf Reality- und Trashformate und am Samstag gibts das Beste aus allen Schweizer Kanälen.

Bisher waren die «Zappalot»-Videos auf Yallo Free TV zu sehen, der TV-Streaming-Plattform der gleichnamigen Sunrise-Tochtermarke, sowie auf den Social-Media-Plattformen von TikTok, Instagram, YouTube und Facebook, ausserdem auch auf Oneplus, der Videoplattform von CH Media.

Mit der Ausstrahlung auf Blick.ch erreicht «Zappalot» ein Publikum ausserhalb des Fernsehens, fördert aber als Branded Content von Yallo mit seinem Free-TV-Angebot die Lust am Fernsehschauen. Zudem erhalten Blick-Userinnen und -User ein zusätzliches Unterhaltungsangebot. «Die Zusammenarbeit mit einem der reichweitenstärksten Titel der Schweiz ‹Zappalot› ermöglicht Präsenz und Relevanz bei Zielgruppen, die sonst allein über soziale Medien und Streaming-Apps nicht erreichbar sind», sagt Aljoscha Bjelan, Zappalot-Produktionsleiter.

Blick profitiert doppelt

Für Blick ist es eine Win-win-Situation: Anstatt klassischer Werbeformate für Yallo-Produkte erhalten sie mit «Zappalot» einen publizistischen Mehrwert, den sie aber nicht selbst finanzieren müssen wie das Vorgängerformat «Zappin'».

Max Buder, Chief Commercial Officer der Blick-Gruppe, freut sich, dass dank der Zusammenarbeit mit Yallo nun auch der «Zappin'»-Nachfolger «Zappalot» wieder seinen festen Platz im Angebot der Blick-Gruppe hat. «Mit unseren Inhalten wollen wir die Userinnen und User informieren, inspirieren – und unterhalten. Mit Zappalot bieten wir dafür nun ein passendes Comedy-Format, das unser abwechslungsreiches Bewegtbild-Angebot noch weiter stärkt.»

Dass «Zappalot» beim Publikum gut ankommt, zeigt die Social-Media-Reichweite: Auf Instagram erreichte «Zappalot» in den ersten vier Monaten organisch über 2,2 Millionen Konten und gewann über 4000 Fans, während auf TikTok über 1,5 Millionen Konten und über 55’000 Likes erreicht wurden – angetrieben von drei bis vier viralen Clips mit jeweils 150’000 bis 1,7 Millionen organischen Views.