Die französische Sportwarenkette Decathlon, die 2018 Athleticum übernahm, ist in der Schweiz auf dem Vormarsch. Stefan Bolt, Personalchef für die Deutschschweiz und Verkaufschef für das Mittelland, sagt zur NZZ am Sonntag: «Unser Umsatzanstieg war extrem und hat sich gegenüber demjenigen von Athleticum im letzten Jahr fast verdoppelt.»
Auch personell legt Decathlon stark zu. Athleticum hatte zuletzt 400 Angestellte, Decathlon beschäftigt heute rund 850 Personen (persoenlich.com berichtete). Bis Ende 2022 sollen es 1050 sein. «Wir wollen vor allem unsere Filialen stärken, den E-Commerce ausbauen und den Kundendienst verbessern», sagt Stefan Bolt.
Um den schnell wachsenden Personalbedarf zu decken, wird nun sogar eine Rekrutierungskampagne lanciert, schreibt die NZZ am Sonntag weiter. Nachdem Decathlon anfangs vor allem in der Romandie Präsenz markierte, will man jetzt in der ganzen Schweiz ausbauen. Es sind neue Filialen im Raum Zürich, Luzern sowie im Tessin geplant. In den Bergregionen setzt Decathlon auf das Franchise-Modell. Im nächsten Winter soll eine erste solche Filiale im Wallis eröffnet werden. (pd/cbe)

