05.07.2001

Tupperware

Künftig auch ohne Partys

Verkaufsstände in Einkaufszentren.

Wer seine Küche mit Tupperware aufrüsten möchte, muss nicht mehr unbedingt an einer Party teilnehmen. Mit Verkaufsständen dringt der US-Haushaltartikel-Hersteller neu auch in Einkaufszentren. In Zug stellte Tupperware (Schweiz) AG am Donnerstag das neue Vertriebssystem vor. Managing Director Olav Hoff versicherte aber, dass das bisherige System mit Partys von Beraterinnen beibehalten werde. Auf diese Weise soll weiterhin der grösste Teil des Umsatzes erzielt werden.

Veränderte Lebensgewohnheiten, Zeitmangel, aber auch stärkere Konkurrenz hätten die Firma bewogen, Verkaufsstände einzuführen. Zudem gibt es ein spezifisches Tupperware-Problem: Wenn eine Beraterin - oft nach kurzer Zeit - den Job aufgibt, geht damit auch ihr Kundenkreis verloren. Deshalb markiert das Unternehmen künftig Präsenz in Einkaufszentren, allerdings nur mit Verkaufständen und nicht mit Läden. Den Auftakt machte das Metalli-Center in Zug. In nächster Zeit folgen Genf sowie die Teilnahme an Messen in Lausanne, Zug und Genf. Das neue Vertriebssystem wurde in den USA und in mehreren europäischen Ländern bereits eingeführt.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen