Das historische Gebäude diente im 17. Jahrhundert als Kutschenhaus und war im 19. Jahrhundert erster Geschäftssitz von ETH-Gründer Alfred Escher. Nun wurde es zu einem Kulturhaus mit insgesamt 61 Türen umgebaut. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Creative Director Beda Achermann, der italienischen Künstlerin Andrea Ferolla, Architektin Tilla Theus sowie dem Studio Lys aus Mailand.
Hinter dem Projekt steht der Zürcher Immobilien-Unternehmer Thomas Abegg: «Mit dem Mews House schliessen wir eine Lücke auf einer der berühmtesten Einkaufsmeilen der Welt. Hinter 61 Türen finden Besuchende unterschiedliche Welten – Kultur, Hospitality, Retail, Kunst und Rückzugsorte. Ein Haus der Sinne. Zürich erhält hier ein neues kreatives Herz, inspiriert von Orten wie dem Corso Como in Mailand, aber tief geprägt vom Geist dieser Stadt.»
Zum Angebot gehören drei Boutique-Hotelsuiten, der Chef's Table Mews Table von Chefkoch Pascal Schmutz (16 Gault-Millau-Punkte) mit 16 Plätzen, eine Café-Bar, ein 400 Quadratmeter grosser Laden für Unterwäsche und Freizeitkleidung sowie verschiedene Kultur- und Eventräume. Der Retail-Bereich wird von Marco Maninchedda geleitet, der zuvor bei Jelmoli tätig war.
Im Untergeschoss befindet sich eine Kunst- und Fotobibliothek von Beda Achermann. «Das Mews House schafft Räume für Denken, Fühlen, Bewahren und Neuinterpretieren», wird Achermann in einer Medienmitteilung zitiert. Die Kommunikation verantwortet die Zürcher Agentur Vivents.

