Hintergrund des Verfahrens ist ein Vertrag, den APG-Tochter Alma Quattro im Jahr 2017 mit der Stadt Belgrad um weitere 25 Jahre verlängert hatte. Der Vertrag, der eine bereits seit 1995 bestehende Partnerschaft fortführte, sicherte Alma Quattro die exklusive Nutzung sämtlicher öffentlichen Aussenwerbeflächen im Stadtgebiet zu.
Nur zwei Jahre später vergab die Stadt Belgrad eine vergleichbare Konzession für digitale Aussenwerbeflächen an ein serbisches Konkurrenzunternehmen. Alle juristischen Massnahmen vor Ort blieben erfolglos, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
APG|SGA und Alma Quattro hatten daraufhin 2021 gestützt auf das Investitionsschutzabkommen zwischen der Schweiz und Serbien ein ICSID-Schiedsverfahren eingeleitet. Der nun ergangene Schiedsspruch vom 13. April beendet dieses Verfahren endgültig.
Der Vertrag aus dem Jahr 2017 bleibt laut Mitteilung in Kraft. Alma Quattro setzt ihren Betrieb in Serbien fort. (pd/cbe)

