Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern geniessen landesweit grosse Sympathien, wie es in einer Mitteilung von Dienstag heisst. Gleichzeitig nehme das Wissen über die Landwirtschaft in der urbanen Bevölkerung ab. Idealisierte Bilder einer vorindustriellen Landwirtschaft wirkten bis heute. Familienbetriebe bildeten das Rückgrat der Landwirtschaft, doch sie hätten Mühe, geeigneten Nachwuchs zu finden. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten gäben historisch wenig Geld für Lebensmittel aus, stellten aber hohe Ansprüche an Ökologie und Tierwohl.
In diesem Spannungsfeld widersprüchlicher Erwartungen gelte es, mit der Marke «Schweizer Bauern» die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern und die Qualität ihrer Erzeugnisse zu vermitteln. Der Auftrag an Scholtysik & Partner umfasst laut Mitteilung unter anderem quantitative und qualitative Marktuntersuchungen, Zielgruppenanalysen, Definieren von Botschaften und die Überprüfung von Markenportfolio und Design-Parametern. Scholtysik & Partner hatte sich zuvor in einer mehrstufigen Evaluation gegen mehrere nationale Branding-Agenturen durchgesetzt. Auftraggeber sind der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID und der Schweizer Bauernverband SBV.
Die Marke «Schweizer Bauern» wurde vor rund zwei Jahren eingeführt und löste die Imagekommunikation unter dem Slogan «Gut, gibt's die Schweizer Bauern» ab, die vor über zehn Jahren mit Schweizer Persönlichkeiten wie Michelle Hunziker und Köbi Kuhn in Edelweiss-Hemden grosse Popularität erreicht habe. (pd/lol)

