05.07.2002

Montega

Schweizer Uhrenhersteller verklagt Ronaldo

Brasiliens Stürmerstar hat angeblich PR-Verpflichtungen nicht wahrgenommen.

Brasiliens Stürmerstar Ronaldo und einer seiner früheren Sponsoren, der Schweizer Uhrenhersteller Montega, gehen vor ein Genfer Gericht. Beide Parteien beschuldigen sich des Vertragsbruches und verlangen mehrere Millionen Euro Schadenersatz. Weil er wegen langwieriger Verletzungen kaum gespielt und auch einen PR-Termin ausgelassen habe, sei Ronaldo seinen Pflichten aus dem 1998 abgeschlossenen Dreijahresvertrag über 5.2 Millionen Euro nicht nachgekommen.

Nach Angaben der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera fordert der Uhrenherstellter zehn Millionen Euro Schadenersatz, weil von der Ronaldo-Uhrenkollektion "R9" während der Zwangspause des Stürmers mehrere tausend Exemplare unverkauft geblieben waren. Zudem weigert sich Montega, die noch ausstehende Summe von vier Millionen Euro zu zahlen.


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