Während der 27 Tage dauernden Fussball-EM fanden vier ausverkaufte Spiele im Berner Wankdorfstadion statt, die rund 120'000 Zuschauer verfolgten. Die Fanmärsche vor den Spielen zogen über 40'000 Teilnehmer an.
Das Riesenrad auf dem Bundesplatz entwickelte sich zu einem der meistfotografierten Motive. Die Filmshow «Unstoppable» über die Geschichte des Frauenfussballs wurde rund 560-mal im Kubus auf dem Waisenhausplatz gezeigt und verzeichnete etwa 12'000 Eintritte. Das kostenlose Rahmenprogramm umfasste 24 Gratiskonzerte, DJ-Sessions sowie weitere Aktivitäten wie Theater und Fitness.
Rund 400 Freiwillige standen im Einsatz
Rund 100 Freiwillige leisteten während etwa 10'000 Stunden Einsatz in der Berner Innenstadt und auf den Wegen zum Stadion. Zusätzlich waren an den Matchtagen etwa 300 Volunteers in und um das Stadion tätig.
Die Host City Bern erreichte während der Frauen-EM mit der Marke «Berner Ballzauber» fast 1,5 Millionen Menschen digital und baute die grösste Community aller acht Austragungsstädte auf. Das steht in einer Medienmitteilung.
Die Webseite www.bernerballzauber.ch verzeichnete über 100'000 Aufrufe, während 475 Beiträge in den sozialen Medien 7,8 Millionen Mal aufgerufen wurden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit machte Bern zur digital reichweitenstärksten Host City der EM.
Besonders erfolgreich waren die Jubelbilder nach dem Schweizer Viertelfinaleinzug, die organisch über 750'000 Menschen erreichten.
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Verantwortlich für die Onlinekommunikation war die Agentur Newsroom Communication in Zusammenarbeit mit der Agentur Kargo. Für die Dauer des Turniers betreute eine Eventredaktion die digitalen Kanäle. Ein Team aus Social-Media-Managern, Videospezialisten und Eventfotografen betreute Instagram, TikTok, die Website bernerballzauber.ch, einen Newsletter und den LED-Screen auf dem Bundesplatz. Diese Struktur ermöglichte schnelle Reaktionen auf kurzfristige Kommunikationsbedürfnisse.
Die Agentur Newsroom Communication betreute zusätzlich die Website, Promotionsprojekte sowie die Ablaufregie und unterstützte die Medienarbeit. Die Agentur Kargo entwickelte den visuellen Brand und Formatadaptionen.
Keine nennenswerten Zwischenfälle
Die Co-Gesamtprojektleiterin Hannah Sutter erklärte, die Erwartungen seien übertroffen worden. Ihr Kollege Marc Heeb hob hervor, dass sich die Stadt Bern vier Wochen in einem besonderen Schaufenster präsentieren konnte und die Stimmung durchweg friedlich war. An sechs Spitzentagen wurden Zutrittskontrollen durchgeführt, nennenswerte Zwischenfälle blieben aus.
Über 300 Personen, darunter städtische Angestellte sowie Mitarbeitende von Partnerorganisationen, haben über Monate an der Realisierung des Events gearbeitet.
Auch alle anderen Städte zeigen sich zufrieden
Wie Bern zieht auch Basel eine positive Bilanz als Host City der Fussball-EM der Frauen. In Basel fanden als Hauptaustragungsort des Turniers insgesamt fünf Spiele statt, darunter das Eröffnungs- und das Finalspiel.
Rund eine halbe Million Menschen haben in den letzten Wochen die Angebote rund um die EM in der Rheinstadt genutzt. Davon verfolgten 170'000 Besuchende die fünf Spiele im St. Jakob-Park, rund 25'000 nahmen an den Fanmärschen in Basel teil und 300'000 Personen waren in den Fanzonen unterwegs. Dies gab der zuständige Basler Regierungsrat Mustafa Atici (SP) am Montag vor den Medien bekannt. Es sei wunderbar gewesen, die Teams und die Gäste in Basel zu begrüssen, sagte Atici. Basel habe sich als Gastgeberstadt bewährt.
Auch die Gastgeberstadt Zürich sieht die Frauen-EM als «vollen Erfolg». Die Stadtpolizei berichtete von keinen Zwischenfällen, abgesehen von einem Foodtruck bei der Fanzone, der am 11. Juli ausbrannte.
Analog wurden auch in den Host Citys St. Gallen, Luzern, Sitten und Genf keine nennenswerten Vorfälle verzeichnet. «Das ist ein Novum für eine solche Veranstaltung», sagte etwa auch Cindy Reymond, Generalsekretärin des Vereins Weuro Genf 2025. Einzig die Stadtpolizei St. Gallen verzeigte zwei Personen, weil sie an den ersten beiden Spieltagen trotz Flugverbotszone beim Stadion Drohnen aufsteigen liessen. (pd/sda/nil)

