Dank positivem Auslandsgeschäft konnte sich die schweizerische Markenartikelindustrie im Jahr 2004 im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten: Der Gesamtumsatz stieg leicht von 8.77 Mrd. Franken im Vorjahr auf 8.81 Mrd. Franken (+0.5 Prozent), wie Promarca mitteilt.
46 Promarca-Mitglieder erreichten ein Umsatzwachstum durch die Lancierung neuer Produkte und höhere Verkaufsmengen. 33 Unternehmen mussten hingegen einen Umsatzrückgang hinnehmen, verursacht durch rückläufige Verkaufsmengen und sinkende Preise.
Inlandumsatz sinkt, Auslandumsatz steigt
Unterschiedlich verlief die Umsatzentwicklung im Inland gegenüber dem Ausland. Innerhalb der Schweiz erwirtschafteten die 79 Mitgliedsfirmen mit dem Geschäft von Markenartikeln im Jahr 2004 einen Umsatz von 6.605 Mrd. Franken (-1 Prozent). 16.6 Prozent des Gesamtumsatzes wurden im Exportgeschäft erzielt, welches sich auf 1.46 Mrd. Franken beläuft.
Dies entspricht wieder einer Zunahme von 8.2 Prozent, nach einem wechselkursbedingten Rückgang im Vorjahr. Der Umsatz für Halbfabrikate, Handelsware und Leistungen an Dritte beläuft sich auf 651 Mio. Franken und liegt damit 2.5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

