10.02.2026

AWS

Verband beurteilt Zukunft von Out of Home positiv

Der Verband Aussenwerbung Schweiz (AWS) blickt optimistisch in die Zukunft: Out of Home Media entwickelte sich 2025 überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Medien.

An der Generalversammlung vom 4. Februar in Zürich standen Gattungsmarketing, Mediaforschung und politische Rahmenbedingungen im Fokus, wie der Verband in einer Medienmitteilung schreibt. Mit Screen7 AG verstärkt sich der Verband zudem um ein junges DOOH-Startup.

Die Aussenwerbung punktet laut AWS mit mehreren Stärken: hohe Akzeptanz in der Bevölkerung, Reichweite bei mobilen und jungen Zielgruppen sowie die beste CO₂-Bilanz aller Werbemedien. Als letztes echtes Massenmedium überzeuge Out of Home zudem durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kampf gegen Verbote intensiviert

Ein Schwerpunkt der Verbandsaktivitäten 2026 liegt auf der Bekämpfung von Werbeverboten und -einschränkungen. Die vom AWS initiierte Gruppe «Pro Plakat» steht Organisationen und Einzelpersonen zum kostenlosen Beitritt offen. Die gleichnamige Internet-Plattform dient als Referenz für Werbetreibende, Agenturen, Politik und Medien.

Im Gattungsmarketing setzt der AWS auf bewährte Formate: Der Branchenanlass «WOOHW!» findet mit Fachkonferenz und Verleihung der «Swiss Out of Home Awards» am 4. März 2027 in Zürich statt. Zudem beteiligt sich der Verband am länderübergreifenden ePaper «OOH!», das viermal jährlich über Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz informiert.

Dem AWS gehören aktuell zehn Aussenwerbeunternehmen an, die sich gemeinsam für qualitative analoge und digitale Werbelösungen engagieren. (pd/nil)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Christian Hänggi
10.02.2026 22:50 Uhr
"Die beste CO₂-Bilanz aller Werbemedien" ist eine propagandistische Behauptung, die sich nicht unabhängig erhärten liess, sondern vom Deutschen Lobbyverband für digitale Aussenwerbung herausgegeben wurde. Sie stimmt schlicht nicht. Zudem wurde mittlerweile ausreichend belegt, dass die Reichweiten, die die Aussenwerbung verkauft, viel zu hoch sind. Würden sie auf plausible Grössenordnungen korrigiert, dann wäre sowohl das Preis-Leistungs-Verhältnis und die CO2-Bilanz bedeutend schlechter.
Kommentarfunktion wurde geschlossen