09.04.2019

Marken-Roadshow

Was Stammkunden für den Erfolg bedeuten

GFK, Serviceplan Suisse, Plan.Net Suisse, Mediaplus Suisse und Mediaschneider luden zur Marken-Roadshow 2019.
Marken-Roadshow: Was Stammkunden für den Erfolg bedeuten
Trägerschaft und Referenten der Marken-Roadshow (v. l.): Christian Baertschi (CEO Serviceplan), Kai Hartmann (Director Product Development GFK), Barbara Evans (Geschäftsführerin Mediaplus), Peter Haller (Gründer und Geschäftsführer Serviceplan), Wolfgang Adlwarth (Insight Director GFK), Marcus Ambrus (Geschäftsführer Plan.Net), Cosima Giannachi (Geschäftsführerin Mediaplus), Manfred Strobl (CEO Mediaschneider). (Bild: zVg.)

Im Widder Hotel in Zürich fand am Dienstag zum zehnten Mal die Marken-Roadshow statt. Die Referenten stellten Ansätze vor zum Thema «Die unterschätzte Zielgruppe – Stammkunden und ihre Bedeutung für den Markenerfolg», heisst es in einer Mitteilung.

Die grösste Bedrohung für Marken sei die Abwanderung ihrer Stammkundschaft. Mithilfe von Marketing Intelligence könne dieser Herausforderung begegnet werden; sie sei das zentrale Thema der Marken-Roadshow 2019, die von der Serviceplan Gruppe und von GfK organisiert wird. Den Ergebnissen lägen sowohl GFK-Studien als auch eine Umfrage unter Marketeers zugrunde.

Abwanderung der Bestandskunden

Das allgemeine Bindungsverhalten in der Gesellschaft wachse – so steige beispielsweise die Zahl der Hochzeiten seit Jahren an – im Gegensatz dazu sinke jedoch die Markenbindung der Menschen. Laut aktuellen Erkenntnissen der GFK liege die Abwanderung von Bestandskunden im Durchschnitt bei 30 Prozent pro Jahr. Gleichzeitig betrage der Umsatzanteil der Stammkunden jedoch fast 70 Prozent.

Kernaussage der diesjährigen Roadshow sei, dass es nicht ausreicht, nur das Mediabudget und damit die demografisch definierte Reichweite zu erhöhen. Vielmehr bedürfe es einer neuen Art von Marketing Intelligence, die vor allem auf Werbewirkung und Planung in Echtzeit setzt.

Stammkunden seien für den Umsatz einer Marke wichtig, zeige die diesjährige Marken-Roadshow: Sie würden nicht nur 70 Prozent des Umsatzes generieren, sie würden sogar bei Marken mit überdurchschnittlichem Bestandskundenanteil für höhere Marktanteile und für fast 50 Prozent höhere Preise am Markt sorgen. Zudem würden 75 Prozent der Neukäufer nur ein einziges Mal kaufen. Dennoch gebe man immer noch 80 bis 90 Prozent der Kommunikationsbudgets für die Neukundengewinnung aus.

Planungsablauf umstellen

Will man potenzielle Neukäufer erreichen, müsse man mit den gleichen Markenwerten angesprochen werden, wie die Bestandskunden. Daher müsse der klassische Planungsablauf der Markenführung grundsätzlich umgestellt und die Analyse der Bindungsfaktoren an den Anfang gestellt werden.

Im Rahmen der jährlich ausgerichteten Marken-Roadshow (vormals Marketing-Meeting) biete die Serviceplan Gruppe gemeinsam mit der GFK an verschiedenen Standorten im deutschsprachigen Raum Einblicke in hochaktuelle Themen. Referenten präsentieren den fachkundigen Gästen aus der Marketing-Szene aktuelle Forschungsergebnisse sowie neue Tools und Praxiskonzepte. (pd/log)



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