07.05.2021

Evoq

Wenn den Jungen die Perspektive fehlt

Mit einem von der Agentur entwickelten Flyer macht Pro Juventute auf die Problematik aufmerksam und fordert zur aktiven Mithilfe auf.
Evoq: Wenn den Jungen die Perspektive fehlt
Die Einschränkungen im Sozialleben machen am meisten zu schaffen. (Bilder: Evoq)

Einsamkeit, Frustration, Verzweiflung: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jüngsten unserer Gesellschaft sind erschreckend. Laut aktuellen Studien wurden im vergangenen Jahr doppelt so viele Suizidversuche von jungen Menschen verzeichnet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen ist mit massiven schulischen Problemen konfrontiert. Und beim kostenlosen Beratungsangebot 147 von Pro Juventute ist alleine bei Konflikten mit Eltern ein Zuwachs von 73 Prozent zu verzeichnen.

Aktiv mithelfen

Diese und eine Reihe von weiteren tiefgreifenden Schwierigkeiten werden in einen direkten Zusammenhang mit der Corona-Situation gebracht. Pro Juventute wendet sich daher mit unterschiedlichen Aktionen an die Öffentlichkeit, um auf die heikle Situation aufmerksam zu machen.

Dazu gehört ein durch Evoq Communications entwickelter Streuwurf, der in diesen Tagen in Schweizer Briefkästen landet. Der in einem auffälligen Extremformat gestaltete Flyer macht plakativ auf die Problematik aufmerksam, zeigt was Pro Juventute leistet und fordert zur aktiven Mithilfe auf.

Pro Juventute setzt sich vehement – zusammen mit einer breiten Allianz von Organisationen – für die Umsetzung der Jugend- und Kinderrechte in der Schweiz ein, die in dieser Krise häufig vergessen gehen. Dazu wendet man sich unter anderem mit einem Appell an den Bundesrat, das BAG und die Kantone. Gefordert werden klare Perspektiven für die Zukunft, Hilfe bei psychischen Problemen und Einbezug von jungen Menschen bei Entscheiden der Behörden.

Verantwortlich bei Pro Juventute: Judith Reidenbach; verantwortlich bei evoq communications AG: Beratung Dominique Haussener, Christian Sutter, Daniel Kuster; Creative Direction Adrian Schaffner; Design Amanda Fuchs, Martha Bonk; Text: Susanne Pfäffli. (pd/lom)



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