30.04.2026

Verbandspartner

«Der SwissFundraisingDay hat eine ganz besondere Atmosphäre»

Am Donnerstag, 11. Juni, trifft sich die Schweizer Fundraising-Community wieder im Kursaal in Bern zum SwissFundraisingDay. Zum dritten Mal wird Sara Taubman den Anlass mit über 400 Teilnehmenden moderieren. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Einschätzung des Events.
Swissfundraising: «Der SwissFundraisingDay hat eine ganz  besondere Atmosphäre»

Sara, du moderierst 2026 den SwissFundraisingDay bereits zum dritten Mal. Was zeichnet den Anlass aus deiner Sicht besonders aus?
Der SwissFundraisingDay hat eine ganz besondere Atmosphäre. Man spürt sofort, dass hier Menschen zusammenkommen, die alle mit viel Engagement an gesellschaftlichen Themen arbeiten. Viele setzen sich täglich für Projekte ein, die einen echten Unterschied machen sollen.

Das gibt dem Anlass einen sehr inspirierenden Spirit. Gleichzeitig ist die Community unglaublich lernbegierig und offen für neue Ideen. Für mich hat der Event immer auch etwas Kosmopolitisches, man diskutiert aktuelle Fragen, auch im internationalen Kontext, schaut über den eigenen Tellerrand hinaus und sucht gemeinsam nach Lösungen.

Wie wichtig ist dir beim Moderieren die Location eines Events?
Die Location ist für mich vor allem eine Frage der Passung. Wenn Ort und Inhalt harmonieren, entsteht eine besondere Energie. Das hat viel mit Atmosphäre zu tun: Wie wirkt der Raum? Fühlen sich die Menschen wohl? Gibt es Nähe zwischen Bühne und Publikum? Wenn das stimmt, kann das Gespräche und Diskussionen enorm beflügeln.

Und wie passt der Kursaal in Bern in dieses Bild?
Der Kursaal ist für den SwissFundraisingDay ein sehr stimmiger Ort. Obwohl der Saal gross ist, entsteht eine überraschende Nähe zwischen Bühne und Publikum. Gleichzeitig hat der Raum die nötige Weite und Bedeutung für einen Anlass dieser Grösse. Ich moderiere dort sehr gerne, das Setting trägt viel zur besonderen Stimmung des Events bei.

Gab es in den letzten Jahren besondere Highlights für dich?
Ein Highlight sind für mich immer die Begegnungen auf der Bühne. Beim SwissFundraisingDay gibt es viele unterschiedliche Formate: Präsentationen, Diskussionen, Award-Verleihungen oder Pitches. Dabei lerne ich immer wieder Menschen kennen, die mit grosser Leidenschaft an ihren Projekten arbeiten. Diese Gespräche und Einblicke in ihren Alltag machen den Anlass für mich besonders spannend.

Wie ist dein persönlicher Bezug zum Thema Fundraising?
Ich bin Gründerin und Präsidentin des Vereins Kinderstark. Gemeinsam mit meinem Team entwickeln wir Projekte, die Kinder und Familien stärken – insbesondere im Bereich der psychischen und körperlichen Gesundheit. Unsere Vision ist, Kinder frühzeitig mit Themen wie Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und emotionaler Kompetenz in Berührung zu bringen. Fundraising spielt dabei eine wichtige Rolle, weil viele solcher Initiativen ohne Unterstützung gar nicht möglich wären.

Du hast die Schweizer Fundraising-Community inzwischen etwas kennengelernt. Wie erlebst du sie?
Als sehr engagiert und gleichzeitig sehr professionell. Viele Menschen in diesem Bereich arbeiten mit grosser Überzeugung und bringen viel Expertise mit. Was mir besonders gefällt, ist die Offenheit im Austausch. Man spürt, dass viele bereit sind, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

Du engagierst dich selbst stark im Non-Profit-Bereich. Was motiviert dich dabei?
Für mich ist es sehr erfüllend, wenn die eigene Arbeit einen sinnvollen Beitrag leisten kann. Ich möchte mithelfen, dass unsere Gesellschaft gesund, resilient und zukunftsfähig bleibt. Besonders wichtig ist mir die Arbeit mit Kindern. Wenn man sie früh stärkt und ihnen hilfreiche Werkzeuge für ihr Leben mitgibt, kann das langfristig einen grossen Unterschied machen.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören